Stuart Franklin/Getty Images
Skelly Alvero verlässt Werder Bremen und schließt sich auf Leihbasis dem französischen Zweitligisten SC Amiens an. Wie der Nordklub am Montagnachmittag offiziell bekanntgab, wird der 23-Jährige die restliche Rückrunde in seiner Heimat verbringen. Laut „Sky“ sicherte sich Amiens keine Kaufoption. Die Werder-Verantwortlichen um Peter Niemeyer hatten zuletzt nach einer Lösung für Alvero gesucht, der am Osterdeich kaum zum Zug kam.
„Für Skelly ist es wichtig, mehr Spielzeit zu bekommen. Diese Perspektive hatte er bei uns zuletzt nicht. Daher sind wir froh, dass wir diese Lösung gefunden haben. Wir sind zuversichtlich, dass sich seine Einsatzzeiten in Amiens deutlich erhöhen und er viel Spielpraxis sammeln wird“, wurde der Leiter Profifußball in einer Pressemitteilung zitiert. Der einstig als Hoffnungsträger geholte Mittelfeldspieler sammelte in dieser Saison nur 32 Spielminuten und stand zuletzt zweimal nicht im Kader.
Die Degradierung auf die Tribüne hatte offenbar einen trifftigen Grund. „Das Trainerteam [damals noch um den mittlerweile entlassenen Horst Steffen, Anm. d. Red.] war mit seiner Trainingsleistung nicht zufrieden. Es ist wichtig, konsequent durchzugreifen. Jeder Einzelne muss begreifen, worum es geht“, erklärte Sportgeschäftsführer Clemens Fritz letzte Woche der „Bild“-Zeitung. Die enttäuschenden Auftritte im Training und der Wechselwunsch Alveros führten letztlich zum Last-Minute-Abgang, obwohl die Bremer ihn aufgrund der Ausfälle auf dieser Position nicht ohne Weiteres abgeben wollten. Bereits im vergangenen Sommer stand der 2,02 Meter große Profi vor einer Leihe nach Frankreich, die aber nicht zustande kam.
Alvero kam vor zwei Jahren zunächst auf Leihbasis von Olympique Lyon an die Weser. Im Sommer 2024 wurde das vielversprechende Talent für satte rund fünf bis sechs Millionen Euro fest verpflichtet. Seitdem konnte der defensive Mittelfeldspieler jedoch nicht an seine einst gezeigten Leistungen anknüpfen. Nach Isak Hansen-Aarøen (nur vier Einsätze für Werder-Profis, wechselte zu NEC Nijmegen) und Naby Keïta (nach Leihe fest zu Ferencváros) ist Alvero der dritte Härtefall, für den die Bremer in diesem Winter nun eine geeignete Lösung gefunden haben.
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