SV Werder Bremen

Werder Bremen: Das ist der neue Mann an der Seitenlinie

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Nur wenige Tage nach der Entlassung von Horst Steffen hat Werder Bremen am Mittwoch den neuen Cheftrainer vorgestellt. Daniel Thioune steht ab sofort an der Seitenlinie bei den Grün-Weißen. Der ehemalige Fortuna- und HSV-Coach soll die Mannschaft aus der aktuellen Misere führen.

Erfahrung im Abstiegskampf soll helfen

Werder Bremen Geschäftsführer Fußball, Clemens Fritz, äußerte sich überzeugt von der Entscheidung für Thioune: „Wir hatten sehr gute Gespräche mit Daniel. Seine Idee vom Fußball, seine Art und seine Herangehensweise an unsere aktuelle sportliche Situation waren ausschlaggebend für die Entscheidung. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm den Turnaround schaffen werden“, so Fritz.

Tatsächlich hat Thioune schon in Düsseldorf bewiesen, dass er Abstiegskampf kann. Zuvor war er bereits beim VfL Osnabrück und dem HSV aktiv. 2022 übernahm der 51-Jährige die Fortuna im Tabellenkeller und formte sie anschließend zu einer Spitzenmannschaft der 2. Liga. Auch in Bremen wird es aber erst einmal um den Klassenerhalt gehen.

Wunschkandidaten standen nicht zur Verfügung

Medienberichten zufolge war Werder Bremen in den vergangenen Tagen zunächst an anderen Kandidaten interessiert. Demnach galten Bo Svensson und Bo Henriksen als Wunschlösungen für die Steffen-Nachfolge. Da jedoch beide Trainer nicht zu bekommen waren, musste sich Clemens Fritz anderweitig umsehen.

Dass Daniel Thioune bereits bei Werders Erzrivalen, dem HSV, auf der Trainerbank saß, wird hoffentlich keine Hypothek für den neuen Coach. Mit einem gelungenem Debüt am Samstag gegen den SC Freiburg (15:30 Uhr) könnte er bereits paar gute Argumente sammeln.

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