Foto: Imago Images
Marcus Thuram erklärt in einem Interview, dass er sich trotz zahlreicher Interessenten bewusst für den Schritt zu Borussia Mönchengladbach entschieden hatte.
Es waren nicht wenige Klubs, die sich im Sommer vorhergehenden Jahres mit einer Verpflichtung von Marcus Thuram auseinandergesetzt hatten. Einer der heißesten Konkurrenten im Wettstreit um den Sohn von Lilian Thuram soll der neunfache Französische Meister Olympique Marseille gewesen sein.
Thuram hatte sich jedoch bewusst für den Schritt zu Borussia Mönchengladbach entschieden. „Von den Teams, die mich damals verpflichten wollten, war Gladbach der Verein, der mich am besten kannte“, teilt der Angreifer bei „Socrates“ seine Bewunderung über das Gladbacher Vorgehen. „Als ich mit den Verantwortlichen sprach, fand ich heraus, dass mich der Klub seit der U19-EM in Griechenland beobachtet hatte.“
Heißt: Die Fohlen-Mitarbeiter aus der Sichtungsabteilung hatten Thurams Werdegang rund vier Jahre verfolgt. Bei seiner ersten U19-EM kam er mit der französischen Auswahl ins Halbfinale. „Seit 2015 haben sie alle meine Spiele geguckt und ein sehr genaues Profil von mir erstellt. Sie kannten mich wirklich gut und das hat mir Vertrauen gegeben. Ich habe keine Reise ins Unbekannte angetreten“, sagt Thuram.
Durch seine beiden Tore im Dienstagabendspiel in der Champions League gegen Real Madrid (2:2) dürfte Thuram so manch anderen Klub hellhörig gemacht haben. Mit zwei späten Treffern konnten die Blancos die Niederlage aber gerade noch einmal abwenden.
An EA Guingamp zahlten die Gladbacher vor einem Jahr eine Sockelablöse in Höhe von neun Millionen Euro. Nach seinem starken Start am linken Niederrhein mit 23 Torbeteiligungen knüpfte Thuram nahtlos an seine Form aus der Vorsaison an. In der laufenden Pflichtspielrunde notiert der Rechtsfuß drei Tore und vier Vorlagen in acht Einsätzen.
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