Foto: "Maja Hitij/Bongarts/Getty Images"
Die TSG 1899 Hoffenheim sollte seine Augen nach Madrid richten. Nicht etwa, weil sie nach dem gestrigen 3:1-Sieg über die Hertha derzeit einen Champions League-Platz besetzen und da die spanischen Mannschaften nicht ganz uninteressant sind. Es geht hierbei vielmehr um ihren Jüngling – Nadiem Amiri.
Der U21-Nationalspieler weckt nicht nur Interesse beim Bundestrainer. Auch die großen Klubs Europas wollen Amiri bei sich im Team – so auch das große Atlético Madrid.
Der 20-jährige kommt bei der TSG auf 59 Einsätze und erzielte dabei acht Vorlagen und sechs Tore. Seine Fehlpassquote ist mit 15% sehr gering und auch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten in der Offensive lassen seinem Trainer einige Möglichkeiten. Im schnellen Umschaltspiel glänzt er. Somit alles Faktoren, die einen internationalen Topklub aufhorchen lassen. Insbesondere, da er ja noch am Anfang seiner Karriere steht.
Jede Spieler würde ein Angebot aus Madrid nicht kalt lassen, in jungen Jahren insbesondere nicht. Doch es stellt sich vielmehr die Frage, ob Madrid den Hoffenheimer braucht. Die Antwort ist – ja. Im zentralen Mittelfeld können sie dringend Verstärkung gebrauchen, da der Alterungsprozess auch in Madrid nicht stoppt. Gabi (33), Fernández (30) und Tiago (35) sind keine Planung für die Zukunft. Amiri wäre demnach eine interessante Möglichkeit. Dafür müsste man aber mindestens 15 Mio. auf den Tisch legen. Zuletzt hatte Hoffenheim ein Angebot aus Leipzig über 13 Mio. noch abgelehnt.
Fakt ist, Amiri beweist sich in Hoffenheim und ist Teil des Teams. Doch, wenn Atlético ernst macht, wird es schwer sein ihn aufzuhalten.
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