Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images
Der VfB Stuttgart scheint auf der Suche nach weiteren Verstärkungen einen neuen Mann ins Auge gefasst zu haben. Der „kicker“ berichtet vom Interesse der Schwaben an Mittelfeldspieler Philipp Förster vom SV Sandhausen. Dort ist man von der Idee eines möglichen Abgangs des Leistungsträgers wenig angetan.
„Wir glauben, dass wir eine hohe Konkurrenzfähigkeit innerhalb der Gruppe als auch in der Liga hergestellt haben“, erklärte Sportdirektor Sven Mislintat im Trainingslager in St. Gallen. Sogenannte „Feinjustierungen“ schließ der 46-Jährige allerdings nicht aus. In der Tat hat man beim VfB vor allem dank der Abgänge der beiden Innenverteidiger Benjamin Pavard und Ozan Kabak noch finanziellen Handlungsspielraum. Dieser könnte nun teilweise für den offensiven Mittelfeldspieler des SV Sandhausen genutzt werden. Für Förster, der bereits in der Jugend für die Schwaben am Ball war, soll offenbar eine Ablöse von rund zwei Millionen Euro fällig werden. Auch Union Berlin wurde zuletzt ein Interesse am Ex-Nürnberger nachgesagt.
Ob der 24-Jährige überhaupt die Freigabe für einen Wechsel erhalten wird, darf zudem in Frage gestellt werden. „Ein Verkauf von Philipp Förster ist für uns definitiv kein Thema“, konstatierte Sandhausens Sportlicher Leiter Mikayil Kabaca. Demnach habe Stuttgart eine Frist für eine mögliche Verpflichtung verpasst, weshalb man in Sandhausen nun von einem Verbleib des Offensivspielers ausgeht.
Förster hatte sich in der vergangenen Spielzeit zum Leistungsträger beim SVS entwickelt. Der Weg nach Sandhausen war dabei keineswegs beschwerdefrei. So stand der 24-Jährige lange bei Waldhof Mannheim unter Vertrag, bevor er Anfang 2017 den Sprung zum 1. FC Nürnberg wagte. Bei den Franken kam der Mittelfeldakteur allerdings nie über die Rolle des Reservisten hinaus und so folgte nur ein halbes Jahr später der erneute Wechsel nach Sandhausen. Nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten etablierte er sich hier in der Startelf und konnte in der abgelaufenen Saison einen weiteren Schritt nach vorne verzeichnen. Dies scheint auch der Konkurrenz nicht unbemerkt geblieben zu sein.
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