Daumen hoch: Thomas Tuchel jubelt in Riga, unter seiner Regie zog England souverän das WM-Ticket, aber es gibt auch Schwachpunkte in der Bilanz des deutschen Nationaltrainers der ,,Three Lions"... Foto: Carl Recine/Getty Images
Für Thomas Tuchel war es kein leichter Gang. Der deutsche Nationaltrainer Englands hatte sich nach dem 3:0 gegen Wales im Freundschaftsspiel im nicht ausverkauften Fußballtempel von Wembley über „zu wenig Energie von den Rängen“ beklagt, was gar nicht gut ankam, und suchte nun in Riga nach dem Schlusspfiff der Partie Lettland gegen England 0:5 (0:3) zuerst den Kontakt zu den 2.500 mitgereisten Fans der „Three Lions“.
Ein erster Etappensieg für Tuchel und England. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Der ehemalige Coach von Borussia Dortmund, Bayern München, PSG und Chelsea war am 15. Oktober 2024 als neuer Nationaltrainer der Engländer berufen worden und hatte kein geringeres Ziel als den WM-Titel 2026 ausgegeben.
Soweit die Fakten zu einem Jahr Tuchel.
„Sich zwei Spiele vor dem Ende für die WM zu qualifizieren, ist eine großartige Leistung“, sagte Englands Kapitän und zweifacher Torschütze Harry Kane (32) vom FC Bayern nach dem Spiel bei ITV1, „Amerika wird ein besonderer Ort.“
Die Auftritte der englischen Mannschaft unter Tuchel waren seit seiner Amtsübernahme zwar nicht immer voller spielerischem Esprit, doch die Ergebnisse stimmten.
Einzig das 1:3 gegen den Senegal im Juni 2025 in Nottingham, die erste Niederlage gegen eine Nationalmannschaft aus Afrika für England in seiner Verbandsgeschichte, schien die Stimmung zu kippen. Erste Rufe der strengen englischen Medien zur Entlassung von Thomas Tuchel wurden laut.
Ende gut, alles gut – die vorzeitige WM-Teilnahme dürfte in London über vieles hinwegtrösten. „Die Stimmung in der Kabine ist sehr gut. Es fühlt sich sehr differenziert an“, sagte Tuchel nach der Partie, „denn es war unser Traum, uns für diese Weltmeisterschaft zu qualifizieren.“
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