Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images
Er ist eine der Entdeckungen der laufenden Saison in Italiens Nachwuchsliga: Karlo Butic. Erst im Sommer kam der 19-Jährige aus der Jugend von Inter Mailand zum FC Turin. Eingewöhnungsschwierigkeiten hat der Kroate in Turin aber nicht. Im Gegenteil, mit elf Treffern weiß der Torjäger in der laufenden Saison bereits zu überzeugen. Verborgen bleiben seine Leistungen auch den Scouts ausländischer Vereine nicht. Erstes Interesse signalisieren jetzt auch zwei Bundesligisten.
Wie das vereinsnahe Sportportal „Torronews“ berichtet, haben RB Leipzig und der VfB Stuttgart das Sturmjuwel, das derzeit noch in der U19 des Vereins spielt, schon seit längerer Zeit auf dem Schirm. Aktuell sollen die beiden Bundesligisten ihre Bemühungen weiter intensiviert haben. Auch erste Gespräche mit dem Spieler und seinen Beratern sollen schon stattgefunden haben. Schon bald könnten entsprechend konkrete Angebote bei der Turiner Vereinsführung eingehen. Neben den Interessenten aus Deutschland wird auch einer Vielzahl an italienischen Vereinen Interesse an Butic nachgesagt. Kürzlich wurde eine Leihanfrage von Zweitligist Parma noch abgelehnt. Ein Leihgeschäft innerhalb Italiens kommt für den FC Turin nicht in Frage.
In Norditalien durchlebt der Kroate in dieser Saison einen grandiosen Einstand. Von Inter Mailand vor der Saison ausgemustert, kann Butic im Trikot der ‚Torros‘ eine beeindruckende Torquote vorweisen. Wettbewerbsübergreifend traf der Torjäger in 16 Spielen 16 mal. Aufgrund der positiven Entwicklung in Turin bleibt fraglich ob er gewillt ist, die neue Heimat schon nach weniger als einem Jahr wieder zu verlassen. Schließlich weiß man in Turin auch von Vereinsseite was man an dem Torjäger hat.
Mit einem Vertrag bis 2019 ausgestattet, besitzt Karlo Butic in Italien außerdem noch einen langfristigen Kontrakt. Diesen kann der Verein per Option sogar noch um ein weiteres Jahr verlängern. Dennoch dürfte der 19-Jährige schon in naher Zukunft mit einer Beförderung in die Profimannschaft des Erstligisten rechnen. Sollte diese Perspektive verwehrt bleiben, wird ein schneller Abgang mit Sicherheit zum Thema. Der nächste Karriereschritt könnte dann schon bald Deutschland heißen.
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