Alexander Wehrle kann mit den VfB-Finanzen zufrieden sein (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Der VfB Stuttgart hat sich als Top-Team in Deutschland etabliert. Zwar unterlag man im Achtelfinale der UEFA Europa League dem FC Porto, doch steht man vor dem Einzug ins DFB-Pokalfinale und auch die Qualifizierung zur UEFA Champions League ist in Reichweite. Die Top-Spieler wecken Begehrlichkeiten – jetzt sind Informationen zur Transferstrategie herausgekommen.
Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass man intern die Preisschilder für die beiden Nationalspieler Angelo Stiller und Jamie Leweling festgelegt hat. Beide Spieler könnten die Schwaben im Sommer für eine Ablösesumme von mindestens 50 Millionen Euro verlassen. An Interesse mangelt es keineswegs – Leweling hat in der Premier League ein prächtiges Image und Stiller wird seit Monaten mit Real Madrid in Verbindung gebracht.
Zwar besitzt Stiller eine Ausstiegsklausel in Höhe von 36,5 Millionen Euro, doch kann der VfB diese zu jedem Zeitpunkt für 2 Millionen Euro abkaufen.
Sollten Stiller und Leweling für mindestens 50 Millionen Euro wechseln, winkt den Schwaben ein extremer Geldsegen. Stiller kam 2023 für 5,5 Millionen Euro vom FC Bayern München. Leweling kostete hingegen 6,2 Millionen Euro bei seinem Wechsel von Union Berlin. Das ergibt ein Transferplus von knapp 45 Millionen Euro bei beiden Spielern.
Bereits in der aktuellen Saison zahlten sich die langfristigen Planungen und gutes Scouting beim VfB aus. Durch die Verkäufe von Nick Woltemade und Enzo Millot nahm man mehr als 100 Millionen Euro ein.
Anders sieht es dagegen bei Ramon Hendriks und Finn Jeltsch aus. Die beiden Innenverteidiger sollen auch weiterhin in Stuttgart bleiben und in der kommenden Saison die Defensive anführen. Beide Spieler gelten intern als unverkäuflich. Es wird ihnen zugetraut, noch einen Schritt in ihrer Entwicklung zu nehmen und eine höhere Ablösesumme zu generieren.
Zudem traut sich der VfB nicht zu, einen dualen Umbruch sowohl in der Offensive als auch in der Defensive in einer Transferperiode in die Wege leiten zu können.
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