Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images
Vor knapp einem Jahr übernahm Bruno Labbadia das Trainer-Amt beim VfL Wolfsburg. Nachdem der 53-Jährige in der vergangenen Spielzeit den Abstieg verhindern konnte, bewegt sich der Verein in dieser Saison in oberen Tabellenregionen. Mit 38 Punkten rangieren die Wölfe derzeit auf dem fünften Tabellenplatz, wodurch man sogar einen Europa-League-Platz belegt. Auf einen Champions-League-Platz sind es gerade einmal vier Punkte. Da sein Vertrag beim VfL nur noch bis zum Sommer läuft, führt man seit geraumer Zeit schon Gespräche bezüglich einer Verlängerung. Obwohl die sportliche Situation mehr als zufriedenstellend ist, scheint sein Abgang im Sommer nach „kicker“-Informationen schon eine beschlossene Sache zu sein.
Trotz der starken Saison gab es seitens Sportvorstand Jörg Schmadtke noch kein Treuebekenntnis bezüglich Labbadia. Die Beziehung zwischen den beiden soll noch nie eng gewesen sein. Entscheidende Gespräche werden ab April geführt. Dann soll endlich geklärt werden, ob der derzeitige Erfolgscoach eine Zukunft in Wolfsburg hat. Unter Labbadia holten die Wölfe im Schnitt anderthalb Punkte pro Spiel. Behält der VfL weiterhin diese Form, dann ist die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb durchaus möglich.
Erst kürzlich ließ „Sky“ das Gerücht aufkommen, dass Labaddia bei Schalke im Gespräch sei. Beim kriselnden Vizemeister steht Domenico Tedesco seit geraumer Zeit im Zentrum der Kritik. Deshalb soll sich der Revierklub bereits nach Alternativen erkundigt haben. Ob letztendlich das schlechte Verhältnis zwischen Schmadtke und Labbadia eine Ursache für einen Abgang im Sommer sein wird, bleibt abzuwarten. Da in Wolfsburg, nach komplizierten Jahren, endlich einmal Ruhe eingekehrt ist, scheint eine Verlängerung aus sportlicher Sicht eigentlich das Beste zu sein.
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