Bundesliga

Vorraussichtliche Aufstellungen in der Bundesliga am 8. Spieltag

Am 8. Spieltag kommt die Bundesliga mit fulminanten Partien aus der Länderspielpause. Einige direkte Konkurrenten in der Tabelle könnten für klarere Verhältnisse sorgen. Frankfurt möchte gegen Bayer Leverkusen den Anschluss an die Spitze wieder herstellen. Selbiges erhoffen sich die Tabellennachbarn Hertha BSC und Werder Bremen im direkten Duell. RB Leipzig und der VfL Wolfsburg könnten sich an der Spitze festsetzen, genau wie Tabellenführer Leipzig und leicht kriselnde Dortmunder. Beim BVB bleibt die große Frage, wer den verletzten Paco Alcacér im Sturmzentrum ersetzen wird. Die TSG möchte gegen starke Schalker den fantastischen Trend des letzten Spieltags bestätigen. Am Sonntag treffen Köln und Paderborn zum absoluten Duell der Schlusslichter aufeinander. Alles in allem dürfte die Tabelle eine etwas deutlichere Sprache nach dem 8. Spieltag sprechen. So könnten die Aufstellungen der Bundesligisten am Wochenende aussehen.

Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen (Freitag, 20:30 Uhr)

Frankfurt: Rönnow – Toure, Hasebe, Hinteregger – Fernandes – da Costa, Sow, Rode, Kostic – Dost, Silva

Die Aufstellung hängt davon ab, ob Adi Hütter David Abraham anstelle von Almany Toure eine neue Chance geben möchte. Daichi Kamada hat anstrengende Tage mit der Nationalmannschaft hinter sich, daher wird Hütter wohl auf ihn und die Zehnerposition verzichten. Bas Dost meldete sich vollkommen fit, könnte jedoch auch durch Mendes Paciencia ersetzt werden.

Leverkusen: Hradecky – Tah, S. Bender, Wendell – Baumgartlinger, Demirbay – L. Bender, Havertz, Amiri, Volland – Alario

Peter Bosz kann personell auf einen breiten Kader zurückgreifen. Der bittere Ausfall von Charles Aranguiz wird durch Karim Bellarabi auf der Sechserposition kompensiert. Denkbar wäre auch die Rückkehr des wieder genesen Leon Bailey. Dann müsste Volland in die Spitze rücken, Alario auf die Bank.

Union Berlin – SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr)

Union: Gikiewicz – Trimmel, Subotic, Friedrich, Reichel – Becker, Gentner, Andrich, Bülter – Andersson, Ujah

Denkbar wäre auch eine erneute 3-4-3 Aufstellung, in der Schlotterbeck in die Innenverteidigung rückt und damit Ujah aus der Startelf verdrängt. Auch ein Einsatz von Ingvartsen in der Offensive wäre denkbar.

Freiburg: Schwolow – Lienhardt, Koch, Heintz – Schmid, Haberer, Höfler, Günter – Waldschmidt, Petersen, Höler

Weder personelle Änderungen noch Anpassungen im System scheinen sonderlich sinnvoll oder wahrscheinlich. Denkbar wäre jedoch der Einsatz von Amir Abrashi im Zentrum, wobei Jannik Haberer in eine offensivere Rolle schlüpft. Dann müsste wohl Lucas Höler weichen.

FC Augsburg – FC Bayern München (Samstag, 15:30 Uhr)

Augsburg:Koubek – Framberger, Gouweleeuw, Uduokhai, Max – Oxford – Moravek, Khedira – Vargas, Iago – Niederlechner

Eine katastrophale bisherige Spielzeit des FC Augsburg legt die Vermutung nahe, dass personelle Veränderungen in der Startelf anstehen. Nichts scheint hierbei ausgeschlossen. Der Einsatz des angeschlagenen André Hahn ist nach wie vor nicht gesichert. Lediglich Felix Udokhai, Jan Moravek, Rany Khedira, Ruben Vargas und Phillip Max dürften sicher in der Startelf stehen.

FC Bayern: Neuer – Pavard, Süle, Boateng, Hernandez  – Kimmich, Thiago – Coutinho – Coman, Lewandowski, Perisic

Leon Goretzka und David Alaba sind zurück im Training. Letzterer könnte theoretisch in die Startelf rücken. Lucas Hernandez‘ Einsatz für die Nationalmannschaft bestätigte seine Einsatzbereitschaft. Sein Einsatz zusammen mit einem gesetzten Alaba ließen Jerome Boateng auf die Bank rotieren. Trotz der Belastung beim Nationalteam könnte auch Serge Gnabry statt Kingsley Coman oder Ivan Perisic starten.

Werder Bremen – Hertha BSC (Samstag, 15:30 Uhr)

Bremen: Pavlenka – Gebre Selassie, Veljkovic, C. Groß, Friedl – Sahin – M. Eggestein, Klaassen – Bittencourt, Sargent, Rashica

Nach der Rückkehr einiger Verletzten sind die Optionen für Florian Kohfeldt wieder gewachsen. Michael Lang könnte auch in die Startelf zurückkehren und Gebre Selassie würde statt Christian Groß in die Innenverteidigung rücken. Ebenso könnte Nuri Sahin in der Defensive agieren in einer Dreierkette und Phillip Bargfrede Platz im Mittelfeld geben.

Hertha BSC: Jarstein – Klünter, Boyata, Rekik, Mittelstädt – Skjelbred, Grujic – Darida – Wolf, Ibisevic, Dilrosun

Es gibt keinerlei Gründe für Rotationen im Team von Ante Covic. Lediglich der Ausfall des verletzten Niklas Stark bedarf personeller  Konsequenzen. Der deutsche Nationalspieler musste nach einem kleineren Unfall im Hotel genäht werden. Karim Rekik könnte eine neue Chance bekommen, genau wie Jordan Torunarigha.

RB Leipzig – VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr)

Leipzig: Gulasci – Mukiele, Upamecano, Orban – Klostermann, Laimer, Halstenberg – Sabitzer, Forsberg – Werner, Poulsen

Wenn Julian Nagelsmann mit einer Vierkette auflaufen lässt, würde Diego Demme Nord Mukiele ersetzen um noch mehr Stabilität im Mittelfeld zu haben.

Wolfsburg: Pervan – Knoche, Brooks, Tisserand – William, Guilavogui, Arnold, Roussilion – Brekalo, Weghorst, Klaus

Auch Senn Renato Steffen überzeugte als Jerome Roussilion Ersatz, dessen Rückkehr ließe Steffen jedoch nur die Chance auf die Offensive anstelle von Felix Klaus. Beide würden den ausfallenden Admir Mehmedi ersetzen. Bruma könnte erneut in der Startelf spielen, obwohl Führungsspieler John Anthony Brooks wieder fit ist und laut Trainer Oliver Glasner eine gute Chance auf die Startelf hat.

Fortuna Düsseldorf – Mainz 05 (Samstag, 15:30 Uhr)

Düsseldorf: Steffen – Zimmermann, Ayhan, Adams, Gießelmann – Bodzek, Baker – Sobottka – Tekpetey, Hennings, Kownacki

Anstelle von Bernard Tekpetey und David Kownacki könnten auch Erik Thommy oder Jean Zimmer starten. Kenan Karaman wäre eine weitere offensive Option anstelle von Marcel Sobottka.

Mainz: Zentner – Brosinski, St. Juste, Niakhaté, Martin – Öztunali, Fernandes, Kunde, Boetius – Onisiwo, Quaison

Ridle Baku, der zuletzt als rechter Außenverteidiger auflief darf sich ebenso Chancen auf die Startelf machen, sollte Aaron Martin nach Verletzung noch nicht wieder bei voller Fitness sein. Daniel Brosinski und Baku würden dann Seiten tauschen. Grundsätzlich ist statt dem 4-4-2 auch ein 4-3-3 System denkbar.

Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18:30 Uhr)

Dortmund: Bürki – Hakimi, Akanji, Hummels, Guerreiro – Witsel, Delaney – Reus – Hazard, Götze, Jadon Sancho

Ob Julian Brandt seine erneute Chance bekommt ist fraglich. Denkbar wäre sein Einsatz im Sturmzentrum, ebenso wie im offensiven Mittelfeld. Dann würde Reus statt Götze den Ersatz für Paco Alcacér geben. Auch Thorgan Hazard oder Jakob Brun Larsen können auf der Neunerposition spielen. Beim Team von Lucien Favre ist also lediglich das defensive Personal gesichert.

Gladbach: Sommer – Jantschke, Elvedi, Bensebaini, Wendt – Kramer, Zakaria – Benes – Herrmann, Plea, Thuram

Stefan Lainers Einsatz entscheidet sich in letzter Minute. Statt Rani Bensebaini könnte auch Tony Jantschke in der Mitte spielen, Jordan Bayer würde dann auf Außen verteidigen. Statt Laszlo Benes könnte auch Florian Neuhaus zurückkehren. Patrick Herrmann hat starke Arguemente für einen Stammplatz geliefert, doch Breel Embolo könnte ebenso auf der Zehnerposition spielen und damit das System in ein 4-1-2-1-2 mit Raute wandeln.

1.FC Köln – SC Paderborn (Sonntag, 15:30 Uhr)

Köln: Horn – Ehizibue, Bornauw, Czichos, Kettenbach – Shkiri, Hector – Schaub – Schindler, Terodde, Kainz

Vieles deutet darauf hin, dass der FC mit Louis Schaub auf der Zehn spielen wird. Doch im gewohnten 4-4-2 System würden wohl Anthony Modeste und Jhon Córdoba um ihre Position neben Simon Terodde konkurrieren. Sollte Dominik Drexler rechtzeitig genese wäre er die logische Alternative zu Florian Kainz. Verstraete wird nicht rechtzeitig fit.

Paderborn: Zingerle – Dräger, Kilian, Schonlau, Collins – Gjasula, Vasiliadis – Oliveira Souza, Pröger – Zolinski, Michel

Wenig spricht für eine größere Umstellung beim SC Paderborn. Statt Kai Pröger könnte auch Christopher Antwi-Adjej starten. Sebastian Schonlau ersetzt den schwerer verletzten Uwe Hünemeier.

TSG 1899 Hoffenheim – FC Schalke 04 (Sonntag, 18:00 Uhr)

Hoffenheim: Baumann – Posch, Vogt, B. Hübner, Skov – Grillitsch – Rudy, Geiger – Kaderabek, Bebou – Adamyan

Erst kurzfristig wird sich entscheiden ob Sebastian Rudy und Dennis Geiger einsatzbereit sind. Die Alternativen wären Lukas Rupp, Julian Baumgartner oder eine Umstellung auf eine Dreierkette mit Ermin Bičakčić in der Innenverteidigung.

Schalke:Nübel – Kenny, Stambouli, Sané, Oczipka – Mascarell, S. Serdar – Caligiuri, Harit, Raman – Burgstaller

Benito Raman könnte wieder in die Startelf rücken. Rabbi Matondo könnte Daniel Caligiuri verdrängen und Weston McKennie wäre ebenfalls ein Kandidat für die Startelf.