Bundesliga

Wie geht es weiter mit Schlotterbeck? Ein Klub ist Favorit.

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Die Zukunft von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund steht unter einem großen Fragezeichen. Der Verteidiger hat sich weiterhin nicht für die Unterzeichnung eines neuen Vertrags entschieden. In den Medien tauchen praktisch täglich neue Informationen über einen möglichen Abgang auf. Im Folgenden stelle ich die neuesten Entwicklungen zu diesem Thema vor.

Schlotterbeck ohne neuen Vertrag

In den vergangenen Tagen berichtete die Bild, dass sich Schlotterbeck weiterhin nicht für eine Verlängerung seines Vertrags beim BVB entschieden hat. Sein Kontrakt läuft im Sommer 2027 aus. Damit wäre das kommende Sommer-Transferfenster die letzte Gelegenheit für den Klub, noch eine Ablöse für seinen Abgang zu erzielen.

Sollte sich der BVB im Sommer dieses Jahres für einen Verkauf des Spielers entscheiden, könnte er mit Einnahmen in Höhe von rund 50 Millionen Euro rechnen.

Sebastian Kehl äußert sich zur Situation von Schlotterbeck

In einem von den Ruhr Nachrichten zitierten Gespräch äußerte sich BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl zur Situation des Verteidigers. Er räumte ein, dass die Gespräche nicht einfach seien und es schwerfalle, neue Argumente zu finden, die den Spieler überzeugen könnten. Gleichzeitig versicherte er jedoch, dass Schlotterbeck einen Verbleib im Verein weiterhin in Betracht ziehe und weitere Verhandlungen nach der Weihnachts- und Neujahrspause stattfinden sollen.

Bayern kein Thema mehr

Derweil scheint ein Transfer von Schlotterbeck zum FC Bayern München eher vom Tisch zu sein. Nachdem Dayot Upamecano sich für eine Vertragsverlängerung an der Allianz Arena entschieden hat, ist ein Wechsel eines BVB-Spielers nach München schwer vorstellbar. Upamecano hat das Gehaltsbudget der Bayern bereits deutlich belastet, und der Klub dürfte kaum daran interessiert sein, einen weiteren hoch dotierten Verteidiger zu verpflichten.

Zudem spekulieren die Medien, dass Bayern auch Gespräche mit Marc Guéhi von Crystal Palace aufgenommen hat. Der Unterschied in diesem Fall: Der Engländer könnte nach dem Ende der laufenden Saison ablösefrei an die Allianz Arena wechseln.

Schlotterbeck nahe an La Liga

Sollte sich der BVB-Verteidiger gegen einen Verbleib im Verein entscheiden, erscheint ein Wechsel zu Real Madrid oder zum FC Barcelona am wahrscheinlichsten. Bekannt ist, dass Trainer Hansi Flick ein Befürworter eines Transfers zum Camp Nou ist. Die Katalanen haben jedoch weiterhin finanzielle Probleme und dürften kaum in der Lage sein, im Sommer 50 Millionen Euro für einen solchen Transfer aufzubringen. Stattdessen würden sie lieber noch ein Jahr warten und Schlotterbeck ablösefrei verpflichten.

Damit rückt Real Madrid in der Rolle des Favoriten im Rennen um den Transfer des deutschen Nationalspielers in den Vordergrund. Nach der Saison werden sich David Alaba und Antonio Rüdiger voraussichtlich vom Santiago Bernabéu verabschieden. Zudem haben die Königlichen ihre Chancen auf einen Transfer von Upamecano verloren.

In dieser Situation wird Florentino Pérez über ausreichend Spielraum im Gehaltsbudget verfügen, um den Borussia-Spieler zu verpflichten. Auch die Ablösesumme von 50 Millionen Euro sollte für den Klub aus Madrid kein großes Problem darstellen.

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