LaLiga

Real Madrid plant 100-Millionen-Transfer von PSG-Star

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Real Madrid erlebt in dieser Saison eine Mischung aus sportlichen Höhen und Tiefen sowie Unruhen und Skandalen. Um die Probleme auf dem Platz künftig besser in den Griff zu bekommen, wollen die Königlichen einen Weltstar in die Hauptstadt holen.

Vitinha im Fokus von Real Madrid

Laut „Cadena SER“ möchte Real Madrid im kommenden Sommer Vitinha verpflichten. Der Portugiese zählt zu den besten Mittelfeldspielern im europäischen Fußball. Bei Paris Saint-Germain zeigt er seine Klasse vor allem in der Champions League – insbesondere in der vergangenen Saison, die mit dem Titelgewinn endete.

In der laufenden Spielzeit kommt der defensive Mittelfeldspieler in 36 Einsätzen auf sechs Tore und zehn Vorlagen. Mit einer Passgenauigkeit von über 94% verfügt Vitinha zudem über die Fähigkeit, Mitspieler auch unter Druck präzise einzusetzen. Für Real Madrid wären diese Eigenschaften essenziell für die Zukunft im Mittelfeld.

In dieser Saison stand den Königlichen aufgrund zahlreicher Verletzungen nur selten ein eingespieltes Mittelfeld zur Verfügung. Jude Bellingham ist aktuell verletzt und verpasste die vergangenen fünf Spiele – bereits zu Saisonbeginn fiel der Engländer wegen einer Schulterverletzung aus. Vitinha könnte diese Lücke schließen: Der 26-Jährige hat in seiner gesamten Profikarriere lediglich sechs Spiele verpasst, zuletzt aufgrund einer Corona-Erkrankung im Mai 2022.

100-Millionen-Klausel als Grundlage?

Durch sein Spielverständnis und seine Konstanz wird Vitinha mitunter als „portugiesischer Kroos“ bezeichnet. Das Interesse von Real Madrid unterstreicht diesen Vergleich. In der Vergangenheit gab es mehrere Gespräche zwischen Paris und dem Spieler über mögliche Angebote anderer Vereine. Das Ergebnis: Ein Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro müsste demnach angenommen werden.

Zuletzt galt das Verhältnis zwischen Real Madrid und Paris Saint-Germain als angespannt, weshalb mehrere angedachte Transfers nicht zustande kamen. Die Differenzen zwischen Florentino Pérez und PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi sollen inzwischen beigelegt sein. Um neue Spannungen zu vermeiden, plant Real Madrid ein offizielles Angebot erst nach Abschluss der laufenden Champions-League-Saison. Die Chancen auf eine Verpflichtung gelten aktuell als so hoch wie lange nicht.

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