ESSEN, GERMANY - MAY 11: Natasha Kowalski of Essen reacts during the Google Pixel Women's Bundesliga match between SGS Essen and 1. FC Koeln at Stadion an der Hafenstrasse on May 11, 2024 in Essen, Germany.(Photo by Mika Volkmann/Getty Images for DFB)
Vor der Saison hatte der langjährige SGS-Trainer Markus Högner das Team in Richtung der BVB-Frauen verlassen. Robert Augustin übernahm die Mannschaft. Nach vier Niederlagen in der Bundesliga und lediglich einem Punkt gegen den HSV musste der 33-Jährige seinen Platz räumen. Für Natasha Kowalski ist der Grund für den schlechten Saisonstart klar: „Unsere Spielidee, die wir am Anfang der Saison verfolgt haben, ist einfach nicht aufgegangen und wurde nicht an die Mannschaft angepasst.“
Mittlerweile hat das Team hat sein Selbstbewusstsein definitiv wieder gefunden und gestärkt!
Im Anschluss übernahm Co-Trainerin Jessica Wissmann die Leitung. Mit ihr kamen die Erfolgserlebnisse an die Hafenstraße zurück. Anfang November schaffte es die SGS so, sich mit einem Punktgewinn gegen Jena im Kampf um den Klassenerhalt zurück zu melden. Im Anschluss folgten dann Siege gegen Bayer Leverkusen (1:0). den 1. FC Nürnberg (2:0) und ein weiteres unentschieden gegen Freiburg (0:0). „Wir haben nach den ersten kleinen Erfolgserlebnissen wieder Vertrauen aufbauen können“, kommentiert Kowalski den Turn-Around der Mannschaft. „Mittlerweile hat das Team hat sein Selbstbewusstsein definitiv wieder gefunden und gestärkt!“, meinte sie und ergänzte: „Wir müssen die direkten Duelle gegen unsere Konkurrenten gewinnen, etwas anderes zählt aktuell nicht.“
Wie auch für die gesamte Mannschaft, war auch für Natasha Kowalski der Saisonstart ein schwieriger. Bis Anfang November blieb die 22-Jährige ohne Scorerpunkt. „Der Anfang der Saison war für mich die schwierigste Situation bisher in diesem Verein“, kommentierte die Offensivspielerin ihre eigene Leistung. Doch genau wie beim gesamten Team, kam auch bei Kowalski mit dem Jena-Spiel die Wende. Mit ihrem Tor gegen die Mannschaft aus Thüringen sicherte die Angreiferin der SGS zuerst einen wichtigen Punkt, ehe sie in der nächsten Partie gegen Bayer Leverkusen mit ihrem goldenen Treffer zum 1:0 drei wichtige Zähler sichern konnte. „Meine Leistung in dieser Saison war in der zweiten Hälfte der Hinrunde deutlich besser und darauf kann ich aufbauen“, findet Kowalski.
Für das neue Jahr hat die SGS Essen mit Heleen Jaques eine neue Cheftrainierin eingestellt. Die ersten Einheiten mit der neuen Übungsleiterin verliefen aus der Sicht von Kowalski positiv. „Heleen hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht. Sie ist sehr klar in ihrer Spiel Idee und versucht das Beste aus uns rauszuholen“, meinte die Offensivspielerin.
In der Bundesliga steht die SGS derzeit auf Platz 13. Damit belegen sie derzeit den ersten direkten Abstiegsplatz. Eine Relegation wie bei den Herren gibt es nicht. Derzeit trennen die Essenerinnen von den Hamburgerinnen auf Platz 12 nur einen Punkt.
Im DFB-Pokal ist noch alles möglich! Im Pokal ist für uns mehr zu holen als in der Liga. Wir wollen nicht nur ins Finale, sondern diesmal auch den Pokal mit nachhause bringen.
Während es in der höchsten deutschen Spielklasse nur noch darum geht, nicht abzusteigen und den Klassenerhalt zu sichern, verfolgt Natasha Kowalski im DFB-Pokal der Frauen noch große Ziele. Dort steht im März das Viertelfinale zuhause gegen Werder Bremen auf dem Programm. Und in diesem Wettbewerb ist laut der Offensivspielerin „noch alles möglich!“. Dort sei für die Mannschaft „mehr zu holen als in der Liga“. Das Ziel ist klar: „Wir wollen nicht nur ins Finale, sondern diesmal auch den Pokal mit nachhause bringen.“
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