Photo by Alex Grimm/Getty Images
Borussia Dortmund hat mit der Vertragsverlängerung von Felix Nmecha ein wichtiges Signal für die Zukunft gesetzt. Der Mittelfeldspieler wird seinen Vertrag bis 2030 ausweiten. Dennoch könnte die neue Vereinbarung auch eine Hintertür für einen möglichen Transfer in den kommenden Jahren offenlassen. Denn aufgrund der Ausstiegsklausel ist ein vorzeitiger Abgang nicht ausgeschlossen.
Der BVB bestätigte am Donnerstag, dass Nmecha langfristig bis 2030 an den Verein gebunden bleibt. Ursprünglich lief sein Vertrag noch bis 2028. Mit der Verlängerung würdigen die Dortmunder die starke Entwicklung des 25-Jährigen, der unter Trainer Niko Kovac zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft geworden ist.
Berichten zufolge soll sich die Verlängerung auch finanziell deutlich bemerkbar machen. Das Jahresgehalt des Mittelfeldspielers steigt demnach von rund fünf Millionen auf etwa zehn Millionen Euro. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bezeichnete die Einigung als „Signal für Kontinuität“ und betonte die zentrale Rolle Nmechas in der langfristigen Kaderplanung.
Trotz der langfristigen Bindung bleibt ein möglicher Wechsel nicht ausgeschlossen. Medienberichten zufolge enthält der neue Vertrag eine Ausstiegsklausel. Diese soll im Jahr 2027 bei rund 80 Millionen Euro liegen und 2028 auf etwa 70 Millionen Euro sinken.
Schon vor der Verlängerung gab es einige Gerüchte um den Nationalspieler. Das Interesse aus der Premier League soll weiterhin bestehen – unter anderem von Manchester City und Manchester United.
Für den BVB wäre ein solcher Abgang zwar sportlich schmerzhaft – finanziell aber ein äußerst lukratives Geschäft.
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