Lars Baron/Getty Images
Wie die „TZ“ erfahren haben will, wird Paul Wanner künftig in Rot-Weiß-Rot anstatt im weißen DFB-Trikot auflaufen. Der Entscheidung liegt der WM-Traum des offensiven Mittelfeldspielers zugrunde. Im kommenden Sommer wird Österreich zum ersten Mal seit 1998 an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Wanner, der im österreichischen Dornbirn geboren wurde, darf durch seine österreichische Mutter für den ÖFB auflaufen. Sein Vater hingegen stammt aus Deutschland.
Bereits seit Längerem buhlte der österreichische Verband um die Dienste Wanners, der bisher nur in den Jugendnationalmannschaften des DFB aufgelaufen ist, zuletzt in der U21. Im Alter von 17 Jahren nahm er unter Ralf Rangnick zum ersten Mal an einem ÖFB-Trainingslager in Spanien teil, wo er an der Seite von David Alaba und Marko Arnautovic trainierte. Offiziell ist die Entscheidung allerdings noch nicht. Auf Nachfrage des österreichischen „Kurier“ gab der ÖFB bekannt, es gebe „keinen neuen Stand.“ Im Jahre 2024 jedenfalls lehnte er eine Einladung von Bundestrainer Julian Nagelsmann ab, da er sich zum damaligen Zeitpunkt noch für keine Nation entscheiden wollte.
Nagelsmann fand die Absage damals „nicht dramatisch, das wird sehr heiß gekocht. Die Aussage, die er getroffen hat, ist sehr reif, sehr gut für 18 Jahre, dass er sich einfach noch nicht auf dem Niveau sieht.“ Nach langem Abwägen hat sich Wanner nun aber gegen das DFB-Team entschieden. Für die finale Entscheidung hatte er sich stets viel Bedenkzeit eingeräumt, denn sie sei nicht so „wie im Verein, man kann nicht hin und eventuell wieder zurück wechseln und ausleihen geht auch schlecht.“
Paul Wanner stammt aus der Jugend des FC Bayern und spielte leihweise beim SV Elversberg und den 1. FC Heidenheim. Im vergangenen Sommer wechselte er für eine Ablöse von 15 Millionen Euro zur PSV Eindhoven. Die Mannschaft von Peter Bosz steht aktuell auf dem ersten Platz in der Eredivisie und ist auf bestem Meisterkurs. Am Mittwochabend (21 Uhr) kommt es für Wanner in der Champions League zum Wiedersehen mit seinem Ex-Klub aus München. „Fussballdaten.de“ taxiert seinen Marktwert mittlerweile auf 30,1 Millionen Euro.
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