Sascha Mölders ist seinen Trainerjob in Wiedenbrück los. (Photo by Christof Koepsel/Getty Images for DFB)
Beim SC Wiedenbrück, Schlusslicht der Regionalliga West, wurde die Reißleine gezogen. Der Klub aus Ostwestfalen hat sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Sascha Mölders getrennt – einvernehmlich, wie der Verein betonte. Der Vorstand ließ verlauten, die Entscheidung sei außerordentlich schwergefallen und keinesfalls leichtfertig getroffen worden. In den vergangenen 15 Monaten habe Mölders mit großem persönlichem Einsatz, hoher fachlicher Kompetenz und einer bemerkenswerten Identifikation mit dem Verein gearbeitet.
Angesichts der sportlichen Lage blieb dem Klub jedoch nach eigener Darstellung keine andere Wahl. In der entscheidenden Saisonphase wolle man einen neuen Impuls setzen und dem Team frische Dynamik verleihen.
Das 0:2 gegen den 1. FC Bocholt am Mittwochabend war das vierte Spiel ohne Sieg aus den vergangenen fünf Partien und gleichzeitig die sechste Niederlage in Serie. Ein Blick auf die Tabelle macht die Misere deutlich: Mit lediglich 19 Punkten aus 27 Spielen belegt Wiedenbrück den letzten Tabellenplatz in der Regionalliga West – sechs Punkte hinter dem ersten Nicht-Abstiegsrang, bei nur noch sieben verbleibenden Spielen. Zum Vergleich: Tabellenführer SC Fortuna Köln kommt auf 60 Punkte aus 28 Spielen.
Mölders selbst äußerte sein Bedauern über die Entwicklung. Er erklärte, er hätte sich gewünscht, den gemeinsam eingeschlagenen Weg fortzusetzen, hoffe aber, dass die Mannschaft die nötigen Punkte holen und der Schritt letztlich zur Rettung beitragen werde.
Mölders hatte das Traineramt beim SCW im Januar 2025 übernommen – damals ebenfalls in einer Abstiegssituation. In seiner Premierensaison gelang ihm mit acht Siegen in der Rückrunde der Klassenerhalt. Insgesamt weist der 41-Jährige bei Wiedenbrück jedoch einen Punkteschnitt von nur 0,98 pro Spiel auf – zu wenig für die Anforderungen des Liga-Alltags.
Mölders, der als aktiver Spieler 99 Bundesliga-Einsätze absolvierte und dabei 18 Tore erzielte sowie auf insgesamt 75 Treffer in 263 Pflichtspielen kommt, befindet sich erst am Anfang seiner Trainerkarriere. Auf seine Stationen beim TSV Landsberg und SV Mering folgte Wiedenbrück als bislang größtes Projekt – das nun vorzeitig endet. Ob der Sprung in die Oberliga aufzuhalten ist, liegt jetzt in anderen Händen.
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