Regionalliga

Lok Leipzig setzt auf Kontinuität: Trainer-Team um Jochen Seitz soll zusammenbleiben

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Beim 1. FC Lok Leipzig werden die Weichen für die Zukunft gestellt – und das nicht nur auf dem Rasen. Cheftrainer Jochen Seitz (49) hatte seinen Vertrag bereits vor rund zwei Monaten bis 2028 verlängert, nun arbeitet der Klub intensiv daran, auch sein drei Köpfe starkes Trainerteam langfristig zu binden.

Der Regionalliga-Spitzenreiter steht vier Spieltage vor Schluss erneut vor dem Einzug in die Aufstiegsspiele zur 3. Liga und verdankt seinen Erfolg nicht zuletzt der eingespielten Struktur an der Seitenlinie.

Das Seitz-Team im Detail: Hinz, Wegmann, Piplica

Seitz wird aktuell von Robin Hinz (31), Nico Wegmann (30) und Tomislav Piplica (57) unterstützt.

  • Robin Hinz, seit 2023 im Verein, war zunächst unter Ex-Trainer Almedin Civa tätig und fungiert heute als Spezialist für Gegneranalyse. In den ersten 20 Minuten der Spiele beobachtet er das Geschehen von der Tribüne aus und liefert Live-Rückmeldungen zu möglichen taktischen Anpassungen.
  • Nico Wegmann kam im Sommer 2024 auf ausdrücklichen Wunsch von Seitz und kümmert sich vor allem um die Analyse der eigenen Spiele sowie die Umsetzung von Trainingsinhalten. Bisher pendelte er zwischen seinem Job als Cheftrainer bei den Sportfreunden Seligenstadt (Verbandsliga Hessen-Süd) und Leipzig – spätestens im Sommer soll der Fokus voll auf Lok liegen.
  • Torwart-Legende Tomislav Piplica, früher Kult-Keeper von Energie Cottbus und 1860 München, ist seit 2023 als Torwarttrainer tätig. Er arbeitet eng mit Stammtorhüter Andreas Naumann (33, 65 Pflichtspiele für Lok, 33-mal zu Null) sowie den Keepern Niclas Müller und Hugo Eichler zusammen.

Aufstieg als gemeinsames Projekt

Das Quartett hat Lok bereits zur Meisterschaft in der Regionalliga Nordost und zum Landespokalsieg geführt; aktuell stehen die Leipziger erneut an der Tabellenspitze und gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten (Stand: vor dem Spiel beim BFC) in die Schlussphase der Saison. In den anstehenden Aufstiegsspielen wäre – nach heutigem Stand – der Meister der Regionalliga Bayern, die Würzburger Kickers, der Gegner.

Die Vereinsführung sieht im Festhalten am Trainerteam einen zentralen Baustein, um:

  • die kontinuierliche sportliche Entwicklung zu sichern,
  • die Defensivstärke (stabilste Abwehr der Regionalliga in den letzten beiden Spielzeiten) weiter auszubauen,
  • und den dritten Anlauf Richtung 3. Liga nach dem Drama gegen Havelse 2025 diesmal erfolgreich zu gestalten.

Mit der geplanten Verlängerung der Co-Trainer-Verträge sendet Lok das Signal, den eingeschlagenen Weg mit Seitz und seinem Team geschlossen weitergehen zu wollen – unabhängig davon, ob der ersehnte Sprung in die 3. Liga in diesem Jahr gelingt oder ein weiterer Anlauf nötig wird.

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