In sich gekehrt: Die Mannschaft aus Nigeria erreichte das Finale im Afrika Cup an der Elfenbeinküste im Elfmeter-Duell gegen Südafrika. Foto: Getty Images.
Traumfinale perfekt – Das Endspiel im Afrika Cup (2023) bestreiten am Sonntagabend Gastgeber Elfenbeinküste und Nigeria. Die „Super Eagles“ sorgten mit dem Erfolg gegen Südafrika im Elfmeterschießen am frühen Mittwochabend in Bouaké für einen Rekord.
Die Nigerianer setzten sich gegen die „Bafana Bafana“, wie das Team des WM-Gastgebers von 2010 aus Südafrika von seinen Fans genannt wird, im Elfmeterschießen mit 4:2 (1:1 n. V.) durch.
Es war das 6. Elfmeterschießen, dabei zum 4. Mal in einem Halbfinale, welches der Fußball-Olympiasieger von Atlanta 1996 erfolgreich gestalten konnte – ein eingestellter Rekord beim seit 1957 ausgetragenen Afrika-Cup, gemeinsam mit Ägypten.
„Die Pharaonen“, die bereits im Achtelfinale – ebenfalls nach einem Elfmeterkrimi – gegen die Demokratische Republik Kongo scheiterten, gewannen auch 6-mal vom ominösen Punkt aus.
Nigeria musste erstmals im März 1984 in einem afrikanischen Kontinental-Turnier im Elfmeterschießen ran – und zwar gegen den Rekordsieger Ägypten im Halbfinale. 10:9 hieß es nach Elfmetern in Abidjan, wo die „Super Eagles“ auch am Sonntag spielen.
Damals schon dabei: 2 Spieler, die 1994 in den USA bei der ersten WM-Teilnahme der Westafrikaner Geschichte schreiben sollten: Torhüter Peter Rufai und der 2012 mit nur 48 Jahren verstorbene Stürmer Rashidi Yekini. Er erzielte am 21. Juni 1994 in Dallas gegen Bulgarien (3:0) das erste WM-Tur für die Nigerianer.
Der derzeit im Marktwert-Ranking von GOOL.ai / Fussballdaten.de wertvollste Spieler der nigerianischen Nationalmannschaft, Victor Osimhen vom italienischen Meister SSC Neapel, war vor dem Elfmeter-Shootout bereits ausgewechselt.
Zum Held wurde der letzte Elfmeterschütze, Kelechi Iheanacho vom englischen Zweitligisten Leicester City.
Nigeria agierte im Vergleich zu früheren Turnieren trotz eines Überangebots in der Offensive kaum spielfreudig. Die Spiele der „Super Eagles“ waren bislang schwere Kost. „Nur sehr wenige Nationaltrainer weltweit verfügen aktuell über eine solche Flut an herausragenden Angreifern wie Nigerias portugiesischer Coach José Peseiro“, schrieb das Kicker-Sportmagazin (Montag) dazu.
Die Nigerianer übten sich in vornehmer Zurückhaltung, erzielten nur in einem Spiel (2:0 gegen Kamerun / Achtelfinale) mehr als ein Tor. Osimhen traf ein Mal, bester Torjäger (3 Treffer) ist der ehemalige Leipziger Halbstürmer Ademola Lookman (jetzt Atalanta Bergamo).
Viele herausragende Angreifer, wenig Ertrag. Wie kömmt’s? Nigeria-Korrespondent Oluwashina Okeleji im Kicker: „Dahinter steckt eigentlich überhaupt keine Strategie, wie bei den meisten guten Dingen, die in Nigeria passieren.“
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