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Bayern vor PSG-Duell: Personalsorgen wachsen vor Halbfinale

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Der FC Bayern geht mit großen Personalsorgen in das Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain. Kurz vor dem Hinspiel hat es mit Raphaël Guerreiro den nächsten Spieler erwischt. Der portugiesische Nationalspieler zog sich beim spektakulären 4:3 in Mainz einen Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel zu und fällt mehrere Wochen aus. Damit steht fest: Der 32-Jährige wird in beiden Duellen gegen PSG fehlen – ein bitterer Rückschlag für Trainer Vincent Kompany.

Flexibler Leistungsträger fällt aus

Guerreiro hatte sich zuletzt wieder in den Fokus gespielt und war in den vergangenen Wochen regelmäßig Teil der Startelf-Rotation. Besonders seine Vielseitigkeit – einsetzbar im Mittelfeld wie auch auf den Außenbahnen – machte ihn zu einer wichtigen Option im System der Bayern. Zudem bringt er viel internationale Erfahrung mit, unter anderem aus zahlreichen Einsätzen in der Champions League sowie über 60 Länderspielen für Portugal.

Sein Ausfall trifft die Münchner in einer entscheidenden Phase der Saison, in der jeder Spieler mit Qualität und Erfahrung gefragt ist.

Offensive stark geschwächt

Die Verletzung von Guerreiro ist Teil einer ganzen Serie von Ausfällen, die Bayern aktuell zu verkraften hat. Vor allem offensiv wird die Personaldecke immer dünner:

  • Serge Gnabry fällt mit einer schweren Adduktorenverletzung bis Saisonende aus und wird auch bei der Klub-WM fehlen.
  • Raphaël Guerreiro steht nach Muskelfaserriss mehrere Wochen nicht zur Verfügung.
  • Lennart Karl und Tom Bischof arbeiten nach Verletzungen an ihrem Comeback und sind keine Optionen für das Hinspiel.

Zusätzlich fehlt mit Bara Sapoko Ndiaye ein weiteres Talent, da er in der Champions League nicht spielberechtigt ist. Auch hinter Ersatzkeeper Sven Ulreich steht nach seiner Verletzung noch ein Fragezeichen.

Für Bayern bedeutet das: Kompany muss im wichtigsten Spiel der Saison improvisieren. Trotz der angespannten Lage bleibt der Anspruch jedoch unverändert hoch – der Finaleinzug ist weiterhin das klare Ziel.

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