Foto: THOMAS SAMSON/AFP/Getty Images
Seit einigen Jahren ist es gewissermaßen zum Usus der europäischen Top-Klubs geworden, bei fast jeder Partie einen Scout vor Ort zu haben, um frühzeitig auf Talente aufmerksam zu werden und die Konkurrenz auszustechen. So auch am dritten Spieltag der Champions League-Gruppenphase, als der FC Brügge und die AS Monaco aufeinandertrafen. Beide Vereine sind europaweit für ihre exzellente Nachwuchsförderung bekannt. Das brachte eine Menge Teams dazu ihre Späher ins Jan-Breydel-Stadion zu senden.
Obwohl die beteiligten Mannschaften derzeit in einer sportlichen Krise stecken, sahen die Zuschauer in Brügge am Mittwochabend eine muntere Partie, die in einem 1:1-Unentschieden endete. Zu wenig für die Belgier und die Franzosen. Sie haben der Gruppe mit Borussia Dortmund und Atletico Madrid wohl nur noch Außenseiterchancen aufs Weiterkommen. Sie werden sich vermutlich untereinander um Platz drei und die damit verbundene Qualifikation für die Europa League streiten. Dennoch stehen bei den Klubs hochveranlagte Spieler unter Vertrag, die für die ganz großen Namen aus den europäischen Topligen interessant sind.
Wie „Het Laatste Nieuws“ berichtet, hatte eine illustre Runde aus 42 Vereinen einen Vertreter zum Scouting für die Partie zwischen Brügge und Monaco abgestellt. Dazu gehörten unter anderem der FC Barcelona, Paris Saint-Germain, Juventus Turin und der FC Chelsea. Mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund waren auch zwei deutsche Vereine anwesend. Um welche Spieler es genau ging, ist nicht klar. Dem BVB ging es neben der Talentsuche sicher auch darum die Gruppengegner im Auge zu behalten. Um welche Spieler es genau ging, ist nicht klar. Im Sommer wurde jedoch unter anderem vom Interesse der Dortmunder an zwei Offensivspielern des FC Brügge berichtet. Die damals gehandelten Namen waren Hans Vanaken und Wesley, die am Mittwoch mit einer Vorlage bzw. einem Tor auf sich aufmerksam machen konnten.
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