Champions League

Champions League 2000: Ex-HSV-Star und sein Team wie ein Sturm über Europa

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Geschichte wiederholt sich manchmal doch. Wie in Graz-Liebenau. Der österreichische Meister Sturm Graz bezwang Anfang Oktober in der Europa-League-Ligaphase die Glasgow Rangers mit 2:1 (2:0). Vor 25 Jahren, am 25. Oktober 2000, gab es diese Begegnung auch in der Champions League – und ebenfalls mit einer Graz-Gala.

„Einer für alle, alle für einen“, kein Team lebte im modernen österreichischen Fußball diesen Wahlspruch der drei Musketiere von Alexandre Dumas nach Ansicht der Wiener Kronen Zeitung so intensiv wie Sturm Graz 2000/2001 in der Champions League.

Wann kam Sturm Graz in der Champions League weiter?

Die Grazer trumpften in einer Hammer-Gruppe mit Galatasaray Istanbul, den Glasgow Rangers und der AS Monaco auf wie noch kein anderes Team aus Österreich in der Champions League und schafften es in die damals noch ausgespielte zweite Gruppenphase.

  • Das war zuvor noch keinem österreichischen Klub gelungen – und erst RB Salzburg konnte dies 2021/2022 in Gruppenspielen gegen den VfL Wolfsburg, den FC Sevilla und OSC Lille wiederholen.
  • Damals setzten der ehemalige F95 und VfL-Bochum-Profi Sergej Juran (damals 31) und der Ex-HSV-Profi Markus Schopp die Rangers (2:0), Monaco (2:0) und Galatasaray (3:0) in der noch unter dem Namen Arnold-Schwarzenegger-Stadion firmierenden, heimischen Arena auf der Liebenau matt.

Wer ist der Rekordschütze von Sturm Graz in der Champions League?

  • Markus Schopp wurde mit vier Treffern zum Rekordschützen der „Blackies“ in der Champions League.
  • Sergej Juran traf auf seiner letzten Karriere-Station – zuvor wirkte der Russe u. a. bei Dynamo Kiew, Benfica Lissabon, Fortuna Düsseldorf, FC Porto und beim VfL Bochum – drei Mal in sechs Champions-League-Spielen für die Grazer.
  • Sein Tor (20.) und das 2:0 von Innenverteidiger Gilbert Prilasing (90. + 4) lösten am 25. Oktober 2000 in Graz unglaubliche Jubelszenen aus.
  • Zurück in die Gegenwart. Am zweiten Liga-Spieltag am 2. Oktober 2025 hießen die Helden Tomi Horvat und Otar Kiteishvili, die Sturm Graz den ersten Europa-League-Sieg der neuen Saison und 450.000 Euro Siegprämie von der UEFA bescherten.

Und es war ein bisschen wie damals, als Juran und Co alle ausrasten ließen.

„Es war eine wahnsinnige Energie im Stadion“, so Sturm-Graz-Trainer Jürgen Säumel (41) nach dem Spiel gegen den schottischen Co-Rekordmeister.

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