Champions League

Das war sie, die geteilt höchste CL-Pleite des BVB!

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Aus der Serie „Was soll ich denn jetzt in Barcelona?“ (Peter Siska) – oder anders: Viertelfinal-Hinspiel für den BVB beim FC Barcelona am Mittwochabend – und die geteilte Rekord-Klatsche in der Champions League für Borussia Dortmund – 0:4 (0:1).

Egal, wie es nächste Woche im Westfalenstadion ausgeht: Es war eine Saison der Extreme für Borussia Dortmund in der Champions League.

Die Champions League spiegelet die Achterbahnfahrt der Borussia durch dieses Spieljahr wider. Ein paar Stationen seien anstandshalber genannt.

2024/2025: Zwei der höchsten BVB-Niederlagen

  • Mit 7:1 gegen Celtic Glasgow (2. Liga-Spieltag) den Allzeit-Rekordsieg in der Champions League (6:0 bei Legia Warschau, Gruppenphase 2016) egalisiert, dann gegen Lille im Achtelfinale (2:1 / Hinspiel: 1:1) fast schon im „Aus“, nun die neben dem 0:4 bei Ajax Amsterdam (Vorrunde 2021) höchste Niederlage in diesem 1992 novellierten Wettbewerb kassiert.
  • Zudem war ein 2:5 bei Real Madrid in der Liga-Phase im Oktober 2024 die nach Gegentoren höchste Niederlage für die Schwarzgelben in der „Königsklasse.“

Nun also 0:4 beim FC Barcelona, chancenlos im Olympiastadion Lluis Companys.

Nur ein mittleres Fußball-Wunder vom Westfalenstadion wie vor 12 Jahren, am 9. April 2013 gegen den FC Malaga (3:2, Zwei Tore in der Nachspielzeit, Hinspiel: 0:0) kann dem BVB jetzt noch ins Halbfinale verhelfen.

Vor allem ein alter Bekannter, der damals auch unter den Torschützen war, trumpfte nun gegen die Borussia auf: Robert Lewandowski (36).

Der souveräne BVB-Vereinsschreck

Der polnische Stürmerstar des FC Barcelona schoss die „Blaugrana“ mit 2 Toren in Richtung Halbfinale.

  • Es waren die Treffer Nummer 28 und 29 gegen seinen Ex-Verein Borussia Dortmund – in 28 Spielen!
  • Damit ist Robert Lewandowski der unangefochtene Vereinsschreck des BVB – mit 8 Treffern vor Klaus Allofs (68), der für Fortuna Düsseldorf, den 1. FC Köln und Werder Bremen in 25 Aufeinandertreffen mit Borussia Dortmund 21-mal traf.

Zudem wurde Robert Lewandowski am Mittwochabend zum einzigen Spieler in der Champions-League-Historie, dem es gelang, für drei verschiedene Vereine in einer CL-Saison mindestens 10 Tore zu markieren.

„Lewandowski hat so viel Energie“, pries der ehemalige Bundesliga- und Premier-League-Spieler Jan Age Fjörtoft anschließend bei Sky Austria den Polen, „er hat gegen seinen ehemaligen Verein gejubelt, das mag ich. Du spielst gegen einen anderen Verein, fertig, aus.“

Genau: Schluss, fertig, ab!

  • Robert Lewandowski sorgte auch dafür, dass „Barca“ auch im 23. Pflichtspiel im Kalenderjahr 2025 ohne Niederlage blieb.
  • 19 dieser 23 Spiele hat der FC Barcelona gewonnen und den zweitbesten Jahresstart seiner ruhmreichen Vereinsgeschichte geschafft – nach 2016 unter Coach Luis Enrique.

Angesprochen auf diese Serie sagte Barcelonas deutscher Trainer Hans-Dieter Flick (60), den alle nur Hansi nennen: „Ich träume von weiteren 15 Spielen bis zum Saison-Ende.“

  • Klappt das, dann steht der FC Barcelona am 31. Mai 2025 in München erstmals seit 2015 wieder im Champions-League-Finale.

BVB 0:4 in Barcelona – Nur 3 Torschüsse

Schon nach dem 1:0 durch Raphinha (25. / 12. Saisontreffer) musste in Dortmund jedem klar sein, dass das in Barcelona nicht hoch ausgeht.

  • Dortmund brachte nur 3 Schüsse auf das Tor von Wojciech Szczesny, und kam auf fast 4 Kilometern weniger Laufdistanz (111,7 vs. 115,7) als Barcelona.
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