Alex Grimm/Getty Images
Bernd Neuendorf bleibt Präsident des Deutschen Fußball-Bundes: Beim DFB-Bundestag wurde der 64-Jährige ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen im Amt bestätigt. Anders als bei seiner Wahl 2022, als er sich gegen Peter Peters durchsetzen musste, war Neuendorf diesmal der einzige Kandidat.
Neuendorf hat den DFB nach turbulenten Jahren unter seinen Vorgängern stabilisiert und wirtschaftlich konsolidiert. Ein strukturelles Defizit von 20 Millionen Euro wurde abgebaut, 2024 schrieb der Verband zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen. „Die zurückliegenden dreieinhalb Jahre glichen einer Wurzelbehandlung“, sagte Neuendorf beim Bundestag.
Auch finanziell geht es voran: Mit Zalando wurde ein neuer Hauptpartner bis 2030 gewonnen, der jährlich einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag zahlen soll. Der Ausrüstervertrag mit Nike ab 2027 bringt dem DFB sogar rund 100 Millionen Euro pro Jahr. Zudem wurde der Grundlagenvertrag mit der DFL bis 2029 verlängert – mit deutlich höheren Zahlungen von bis zu 39 Millionen Euro pro Saison.
Im politischen Bereich bewertet Neuendorf die Gespräche nach dem Urteil zur Polizeikostenübernahme bei Hochrisikospielen positiv. Weitere Bundesländer scheinen dem Bremer Modell nicht folgen zu wollen. Dennoch sieht der DFB-Präsident den Verband unter hohem Erwartungsdruck: „Der Fußballbesuch ist grundsätzlich sicher, aber es kommt immer wieder zu Gewaltvorfällen.“
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