Champions League

0:3 bei Feyenoord – Wie will Bayern noch direkt weiterkommen?

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Direktes Achtelfinale in Gefahr – Der FC Bayern München verlor am späten Mittwochabend mit 0:3 (0:2) bei Feyenoord Rotterdam in der Champions League. Und was soll man sagen? Das Stadion „De Kuip“ stand Kopf! Erstmals seit 1999 musste Bayern wieder gegen ein niederländisches Team die Segel streichen. Der deutsche Rekordmeister hat bei 12 Punkten aus 7 Liga-Spielen in der „Königsklasse“ nur noch rechnerische Chancen auf die ersten acht Plätze, der Umweg über die Playoffs droht.

Seinen 27. Geburtstag wird Justin Bijlow sein Leben lang nicht vergessen. Der gebürtige Rotterdamer fischte gegen die Bayern alles weg, was auf sein Tor kam, machte das Spiel seiner Karriere. Und erlebte anschließend eine Riesen-Party im brodelnden „De Kuip“.

„Ein Jahrhundertspiel für Rotterdam“, jubelte Feyenoord-Reporter Derek Brookman bei uefa.com.

6 direkte Torschüsse (Shots on Target) wehrte der Feyenoord-Keeper ab, brachte Harry Kane und Co. zur Verzweiflung.

Die Mannschaft aus Rotterdam agierte im strömenden Regen gnadenlos effektiv.

Feyenoord gegen Bayern: 3 Schüsse, 3 Tore

  • Sie erzielte mit 3 Schüssen auf das Tor von Manuel Peter Neuer 3 Tore und gewann die Partie gegen die Münchner bei nur 20 Prozent Ballbesitz (Quelle: uefa.com).
  • Das ist die niedrigste Quote eines Siegerteams in einem Champions-League-Spiel seit Celtic Glasgow gegen FC Barcelona (2:1 / 27 Prozent) im November 2012 mit Sir Rod Stewart (80) auf der Tribüne.
  • 8:32 lautete die Torschuss-Gesamtstatistik aus Feyenoord-Sicht nach 90 Minuten.

Oder anders: Bayern bot brotlose Kunst.

„In der Champions League sind wir jetzt in einer schlechten Ausgangslage, in die wir uns selber gebracht haben“, sagte Bayern Münchens Kapitän Joshua Kimmich nach der Partie bei DAZN, „wir bieten zu viele einfache Fehler an.“

Gimenez holt Tomasson ein

Der mexikanische Stürmer Santiago Gimenez (21. / 45. + 9, Foulelfmeter) und der Japaner Ayase Ueda (89.) retteten mit ihren Toren mutmaßlich den Job von Feyenoord-Trainer Brian Priske, der bei einer Pleite wohl zur Disposition gestanden hätte.

  • Gimenez markierte gegen die Münchner seine Champions-League-Tore 3 und 4 und egalisierte damit den vereinsinternen Rekord in diesem Wettbewerb von Jon Dahl Tomasson im Jahr 1999/2000.
  • Wo wir gerade dabei sind: 1999/2000 gab es den letzten Sieg für ein niederländisches Team in der Champions League gegen den FC Bayern.
  • Am 26. Oktober 1999 gewann die PSV Eindhoven mit Trainer Eric Gerets (Lothar Matthäus, damals Bayern: „So ein Irrer gehört nicht auf die Trainerbank.“) mit 2:1.

Den Tor-Jingle „I will survive“ von der niederländischen Hermes House Band hatte Feyenoord Rotterdam, das in der gleichen Saison in einer Gruppe mit Borussia Dortmund weiterkam, übrigens schon damals…

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