Jürgen Klopp hatte auch bei seiner Präsentations-Pressekonferenz in Salzburg so einige Sprüche drauf. Foto: Joerg Mitter/Red Bull Content Pool via Getty Images
In Österreich kennt man so einen Medien-Rummel um den Fußball eher nicht. Wenn man im Zeitschriftenladen mal auf Rapid Wien oder RB Salzburg angesprochen wird, ist das durchaus als Erfolg zu werten…
150 Journalisten waren nun in Wals-Siezenheim bei der ersten Pressekonferenz von Jürgen Norbert Klopp bei Red Bull dabei, unter anderem aus Ägypten und Polen. Auch die Experten sehen die Verpflichtung des ehemaligen BVB- und Liverpool-Trainers durch den Getränkegiganten wesentlich unkritischer als in Deutschland.
Klopp dozierte 90 Minuten lang und auf Englisch.
„Der Rummel in Salzburg spricht für sich“, schrieb Österreichs ehemaliger Rekord-Nationalspieler Andreas „Herzerl“ Herzog (56 / 103 Länderspiele) in einer Kolumne der Wiener Kronen-Zeitung (Mittwoch), „Red Bull ist mit der Verpflichtung von Jürgen Klopp ein genialer Schachzug gelungen.“
Ja, denn das Fußball-Franchise wird allein durch seine Präsenz dauerhaft im Gespräch bleiben.
Klopp war bereits am vergangenen Sonntag bei RB Leipzig gegen Werder Bremen (4:2) in der Bundesliga Tribünengast – und zierte am Montag die Titelseiten der deutschen Boulevardzeitungen.
In Wals-Siezenheim lieferte er eine Pressekonferenz, die selbstredend zurückhaltender war als früher beim BVB oder in Liverpool („Football is not a Wish Concert“), aber an guten Sprüchen von Jürgen Klopp fehlte es nicht.
„Ich will kein Passagier sein“, betonte Klopp, „ich will dem Ganzen hier einen Mehrwert geben. Ich möchte bei Red Bull nicht nur ein Promi sein.“
Klopp sagte auch: „Ich möchte Menschen helfen, besser zu werden und ihnen so ein bisschen Flügel verleihen.“
Auch die Klub-WM im Sommer in den USA, bei der RB Salzburg als einziger Klub aus dem Red-Bull-Franchise teilnehmen wird, bekam einen Klopp-Spruch mit: „Ich mag sie nicht. Sie ist nutzlos. Wer das Turnier gewinnt, ist der ärmste Gewinner aller Zeiten, denn er muss den ganzen Sommer durchspielen.“
Dass ein Kollege aus Ägypten mehrere Fragen stellte, nahm Klopp gewohnt ironisch: „Nehmt ihm bitte das Mikro weg, der hört ja gar nicht mehr auf…“
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