Champions League

Trotz Sergio Ramos: Rekord-Sieger Sevilla ist raus

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Das war’s! Der FC Sevilla sagte am frühen Dienstagabend „Adios“ zur Champions League – und auch zur Europa League. Der Rekordsieger der Europa League verlor das direkte Duell um Rang 3 bei RC Lens in einer Regenschlacht mit 1:2 (0:0). Das zwischenzeitliche 1:1 von Sergio Ramos war dabei ein Rekord.

Sergio Ramos in seinem letzten Fall! Dass der FC Sevilla komplett raus ist, lag sicher an vielen Faktoren, aber nicht am spanischen Welt- und Europameister Sergio Ramos.

Der Abwehrspieler behielt in der 79. Minute die Nerven. Ramos verwandelte einen Foul-Elfmeter im zweiten Versuch gegen Lens-Keeper Brice Samba.

Es war sein 17. Treffer in der Champions League. Ein Rekord-Treffer. Damit wurde Sergio Ramos zum torgefährlichsten Abwehrspieler aller Zeiten in der „Königsklasse“.

Er überholte seinen früheren spanischen Nationalmannschaftkollegen Gerard Pique (16 Tore) und den – wie Ramos – ebenfalls bei Real Madrid aktiven Brasilianer Roberto Carlos.

142 Spiele

  • Sergio Ramos, einst von Real durch die kalte Küche verjagt, machte in Lens sein 142. und möglicherweise letztes Champions-League-Spiel.
  • Nur 7 Profis kommen auf mehr Einsätze in dem 1992 novellierten Wettbewerb.
  • Rekord-Mann ist auch in dieser Rubrik ein ehemaliger Teamkollege von Ramos: Cristiano Ronaldo (38) mit 183 Einsätzen.
  • Eine verpasste Chance von Ramos in der 4. Minute der Nachspielzeit kostete den FC Sevilla das Überwintern im Europacup – und verhinderte die erste Heim-Niederlage von Lens im Europapokal seit 1998.

Zum 10. Mal ohne Sieg

Vor 25 Jahren hatte die Mannschaft von der Straße von Calais ebenfalls ein „Endspiel“ und zwar um das Weiterkommen in der Champions League, gegen Dynamo Kiew mit dem ukrainischen Fußball-Idol Andrij Schewtschenko (1:3).

  • Der FC Sevilla blieb zum 10. Mal in Folge in einem Champions-League-Spiel ohne Sieg.
  • Es war erst das 5. Mal, dass ein Klub aus Spaniens La Liga eine CL-Vorrunde sieglos beendete. Zuvor war das Real Sociedad San Sébastian (2013), Villarreal (2011), Atlético Madrid (2009) und Deportivo La Coruna (2004) passiert.

„Ein sehr heißes Pflaster und die Fans haben ihren Teil beigetragen“, sagte Sergio Ramos nach dem Spiel bei Sevilla FC TV, „wir sind mit 15 Spielern hierhergekommen, mit vielen Verletzungen, aber es gibt keine Ausreden. Wir haben alles gegeben, das hat der Verein, das haben unser Stolz und unsere Ehre verlangt.“

Sevilla fehlten u. a. Loic Baldé, der von Bayern München für 16 Mio. Euro geholten Ivorer Tanguy Nianzou (Oberschenkel), der argentinische Weltmeister Marcos Acuna sowie Kapitän Jesus Navas und die Stürmer Mariano Diaz und Dodi Lukebakio.

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