RBL hat vor einem wichtigen Spiel den Trainer entlassen. Das gab es auch bei Bayern München, am 1. April 2023 lief Thomas Tuchel gegen Borussia Dortmund als BayernCoach in die Allianz Arena ein und eben nicht mehr Julian Nagelsmann, der mit dem Rekordmeister noch in allen drei Wettbewerben einen Titel gewinnen konnte... Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Bayer Leverkusen machte es 1993 im DFB-Pokal vor. Unterm Bayer-Kreuz trennte man sich am 4. Mai 1993 von Trainer Reinhard Saftig (heute 73) – und setzte auf den nach dem Pokal-Halbfinale bei Eintracht Frankfurt am 30. März 1993 vor laufender Kameras zurückgetretenen Serben Dragoslav „Stepi“ Stepanovic (76 / „Das war’s!“).
Das 3:0 im Halbfinale in Frankfurt war somit Saftigs letztes Pokalspiel – und er verpasste den Titelgewinn gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC (1:0).
„Von mir aus kann sich Saftig in Berlin auf die Bank setzen, das ist mir egal“, sagte Stepanovic vor dem Finale. Das tat der Geschasste natürlich nicht…
Der HSV und Trainer Bruno Labbadia (59 / „Wir Bundesliga-Trainer sind nicht die Mülleimer von allen Menschen!“) trennten sich 2010 nach 1:5 bei 1899 Hoffenheim und einem vorangegangenen 0:0 gegen den FC Fulham im Halbfinal-Hinspiel der Europa League.
RBL hat Trainer Marco Rose ebenfalls vor einem Halbfinale entlassen.
Aber: Wenn die Saison-Ziele in Gefahr sind, greift man auch bei Bayern München gern mal zum letzten Mittel – dem Trainerwechsel.
2009 holten die Bayern Altmeister „Don Jupp“ Heynckes in der Saison-Schlussphase für den glücklosen Jürgen Klinsmann. Er hievte den schlingernden Rekordmeister noch als Vizemeister in die Champions League.
„Wenn ihr wieder mal für fünf Spiele einen Trainer sucht“, wandte sich Gladbach-Trainerlegende Hans Meyer nach dem Saisonfinale in einer Sky-Live-Schalte an den Experten Franz Beckenbauer, „dann denkt an mich.“
Noch kurioser: Arminia Bielefeld. Die Ost-Westfalen setzten vor dem Saisonfinale 2008/2009 im Abstiegskampf auf den Ein-Spiele-Trainer Jörg Berger († 2010).
Diese Aktion misslang – ein 2:2 gegen Hannover 96 war mit Berufs-Retter Berger zu wenig, um in der Bundesliga zu bleiben.
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