Foto: Thomas Starke/Bongarts/Getty Images
Am heutigen Abend kommt es im DFB-Pokal zum Duell zwischen dem SC Paderborn und dem VfL Bochum. Blickt man auf die vergangenen Wochen beider Vereine zurück, wird einem schnell klar: Dies könnte ein enges Spiel werden. Der Tabellenführer der 3. Liga empfängt den Tabellendreizehnten der 2. Bundesliga.
In den letzten Jahren ging es für den einstigen Bundesligisten stetig bergab. Innerhalb von zwei Jahren stieg man von der ersten in die dritte Liga ab. Am Ende der letzten Saison stand man erneut auf einem Abstiegsplatz, profitierte jedoch von der Insolvenz des TSV 1860 München. Nun geht es wieder bergauf. Im Moment dominiert die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart die 3. Liga und steht mit 11 Siegen aus 13 Spielen an der Tabellenspitze.
Aller Voraussicht nach wird Flügelflitzer Christopher Antwi-Adjej in den Kader zurückkehren. Ansonsten gibt es personell keine Veränderungen. Der Trainer des Drittligisten freut sich auf die Partie gegen den Zweitligisten: „Wir freuen uns auf diese Begegnung, es kann ein schönes und erfolgreiches Spiel werden.“ Die Ostwestfalen wollen „auf Augenhöhe spielen“, betonte Baumgart auf der Pressekonferenz.
Es sind turbulente Zeiten beim Revierklub. Begonnen hat alles bei der Zielsetzung vor Saisonbeginn. Für Manager Christian Hochstätter war klar: In diesem Jahr soll der Aufstieg gelingen. Nach 11 Spieltagen findet man sich nun auf dem 13. Tabellenplatz wieder und hat bereits den zweiten Trainer entlassen. Nicht auszudenken, was passiert, sollte der VfL jetzt auch noch aus dem DFB-Pokal ausscheiden.
Personell gibt es im Vergleich zu dem Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig keine Änderungen. Als Zweitligist gehen die Bochumer zwar als Favorit in das Pokalspiel, von einem Selbstläufer ist allerdings nicht auszugehen. Interimstrainer Jens Rasiejewski weiß: „Der SC Paderborn hat in der Offensive große Qualität. Sie spielen emotional und schwimmen auf einer positiven Welle.“ Man spiele zwar eine Liga höher, tendenziell sei es aber eher ein 50/50-Spiel, so der 42-Jährige.
SC Paderborn: Ratajczak – Boeder, Schonlau, Strohdiek, Herzenbruch – Krauße, Wassey – Zolinski, Ritter – Srbeny, Michel
VfL Bochum: Riemann – Gyamerah, Fabian, Bastians, Danilo – Celozzi – Eisfeld, Stöger, Hemmerich – Hinterseer, Kruse
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