Europa League

BVB-Gegner mit Rekord, Serie des ,,Special One“ beendet

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Rekord für den FC Sevilla oder für José Mourinho? Das war die Frage vor dem Europa-League-Finale am späten Mittwochabend, FC Sevilla gegen die AS Rom, 4:1 im Elfmeterschießen (1:1 n. V.; 1:1; 0:1), in Budapest. Die Antwort gab es erst nach Mitternacht: 7 aus 7 für den FC Sevilla, der in der Champions League noch Gruppengegner des BVB war.

Die Vorfreude in der ungarischen Hauptstadt war mit Händen greifbar. Herrliches Sommerwetter, Roma-Idol Francesco „Il Capitano“ Totti beim Fan-Festival am Heldenplatz (Hösök tere), ein Legendenspiel mit Stars wie Robbie „The God“ Fowler und Ex-Bundesligaprofi Gabor Kíraly – es war angerichtet.

  • 6-mal hatte der FC Sevilla die Europa League, respektive zwischen 2006 und 2009 den UEFA-Cup, bereits gewonnen. Zuletzt 2020 durch ein 3:2 gegen Inter Mailand in Köln.
  • Kein anderer Klub gewann in dem 2009 novellierten Wettbewerb mehr Spiele (49) als der FC Sevilla.

7 aus 7

Die Andalusier waren 6-mal in Finals angetreten und waren stets erfolgreich. Und „The Special One“?

  • José Mourinho (60) hatte als Chefcoach mit dem FC Porto (2003, 2004), Inter Mailand (2010), Manchester United (2017) und der AS Rom (2022) bereits 5 Europapokal-Titel gewonnen – bei 5 Finals.
  • Komplett wurde seine Erfolgsreihe mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1997 mit dem FC Barcelona als Co-Trainer von Sir Bobby Robson.

„Für Paulo Dybala“, sagte „Mou“ vor dem Spiel über den argentinischen Weltmeister, „wird es maximal 30 Minuten reichen.“ Er brachte ihn dann doch von Anfang an. Nach 35 Minuten trumpfte der Stürmer mit dem 1:0 auf. „Dybala hat sich mit einem Bang zurückgemeldet“, jubelte Champions-League-Sieger Steve McManaman bei BT Sport. „Es könnte nicht besser sein, die Stimmung ist sensationell“, sagte der frühere Roma-Keeper Michael Konsel (61), der die Partie im römischen Legenden-Block verfolgte, zur Pause bei Servus TV, „die Römer trauen sich mehr zu als Sevilla, waren eine Spur aktiver.“

Nur 1 Auswärtstor

  • Stimmt. Es war das erste Tor der Römer in der Knockout-Phase 2023 außerhalb des eigenen Olympiastadions.
  • Dybala wurde zum erst zweiten ausländischen Spieler der Roma, der in einem Europacupfinale traf – nach seinem Landsmann Pedro Manfredini im Messecup-Finale 1961 (!) gegen Birmingham.
  • Das aber reichte nicht. Sevilla kam nach 55 Minuten durch ein Eigentor von Gianluca Mancini zum 1:1.
  • Es war zudem das erste Gegentor für eine von Mourinho in einem Europapokalfinale betreute Mannschaft seit dem UEFA-Cup 2003 mit Porto gegen Celtic Glasgow (3:2 n. V.) in Sevilla. Damals traf der Schwede Henrik „Henke“ Larsson.
  • Zum dritten Mal in Folge ging ein Europa-League-Finale in die Verlängerung respektive ins Elfmeterschießen. Das gab es noch nie.
  • Sevilla gewann im Elfmeter-Drama mit 4:1 und sorgte so für die erste EC-Final-Pleite von José Mourinho. Durch die Niederlage bleibt der Exzentriker gleichauf mit einem gewissen Giovanni Trapattoni (84), der mit Juventus Turin und Inter 5-mal in Europa erfolgreich war.
  • José Luis Mendilibar (62) wurde in Diensten der Andalusier zum ältesten Europa-League-Siegertrainer. In 29 Jahren als Trainer stand der Baske erstmals in einem Finale.

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