Photo by Stuart Franklin/Getty Images
Leon Goretzka stand beim 3:0-Sieg des FC Bayern München bei Werder Bremen erstmals seit langer Zeit wieder in der Startelf. Dabei hat er nicht nur 90 Minuten durchgespielt, sondern auch einen Treffer beigesteuert. Sein Torjubel inklusive angedeutetem Flügelschlag beschäftigte anschließend die Medien. Hat er mit dem “Flattermann” bereits auf seinen Abflug im Sommer angespielt – oder was steckte sonst hinter dem Jubel? Nach dem Spiel hat Goretzka Licht ins Dunkel gebracht.
Tatsächlich sind die meisten Beobachter bei Goretzkas Flügel-Jubel davon ausgegangen, dass der Mittelfeldspieler auf seinen bevorstehenden Abgang im Sommer anspielt.
Doch nach dem Spiel erklärte er den Jubel mit seiner Leidenschaft für das Golfspiel, die er mit seinem Teamkollegen Josip Stanisic teilt. „Das ist der sogenannte Birdie-Tanz, den ich da aufführe“, berichtete Goretzka. Mit Stanisic hat er vor dem Duell ausgemacht: „Wenn einer von uns heute ein Tor macht, dann tanzen wir zusammen.“, so Goretzka nach dem Spiel.
Da Stanisic zum Zeitpunkt des Tores bereits auf der Bank saß, musste der Schütze allerdings alleine jubeln.
Das Spiel gegen Werder Bremen dürfte Balsam auf der Seele Goretzkas gewesen sein. Aktuell kommt der 31-Jährige nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Da sein Vertrag am Ende der Saison ausläuft und nicht verlängert wird, kann er sich mit Auftritten wie am Samstag ins Blickfeld der neuen Arbeitgeber spielen.
Gerüchten zufolge sind mehrere große europäische Clubs, darunter AC Mailand und Tottenham Hotspur, an dem Mittelfeldspieler interessiert. Wo setzt Goretzka im kommenden Sommer zur Landung an?
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