Europa League Viertelfinale: Nicht immer lassen die Marktwerte auf den Sieger schließen. Atalanta Bergamo und sein kroatischer Mittelfeldspieler Mario Pasalic (m.) schockte den FC Liverpool in Anfield mit 3:0. Foto: DARREN STAPLES / AFP via Getty Images.
Ja und Nein! Der FC Liverpool, der den UEFA-Pokal 1973, 1976 und 2001 gewann, hatte gegen Atalanta Bergamo, den einzigen Klub ohne Europacuptitel, zunächst Heimrecht – und kassierte eine herbe 0:3 (0:1)-Niederlage. „Alles wahr“, jubelte die Socia-Media-Redaktion der Italiener, „ein Spiel für die Ewigkeit.“
Liverpool-Idol Peter Crouch bei TNT Sports: „Die Art, wie Trainer Gian Piero Gasperini sein Team eingestellt hat, zeugte von viel Mut. Atalanta ist vor allem in der zweiten Hälfte immer dominanter geworden. Sie waren fantastisch.“
Es war die höchste Heimniederlage für den LFC in diesem Wettbewerb seit dessen Novellierung 2009.
Zwischen den „Reds“ und „La Dea“ (Dt.: Die Göttin), wie der Verein aus der Lombardei genannt wird, lag ein Marktwert-Unterschied von mehr als 600 Mio. Euro.
1,18 Milliarden Euro bringt das Star-Ensemble von Jürgen Klopp auf den Rasen – Bergamo „nur“ 471 Mio. Euro.
Der UEFA-Cup-Halbfinalist von 1988 ist mit diesem Wert immerhin das fünftstärkste Team der Serie A.
Atalanta liegt sogar noch vor der AS Rom, die im Italien-Duell den AC Milan forderte. Die Roma kommt auf 451,9 Mio. Euro, der AC Mailand auf 610,2 Millionen Euro – und setzte sich mit 1:0 durch. Nur Noch-Meister SSC Neapel und Stadtrivale Inter Mailand sind mit 677 bzw. 650 Mio. Euro höher dotiert als die „Rossoneri“.
Bayer Leverkusen, der souveräne Tabellenführer der Bundesliga, empfing den durch den Gewinn der Conference League 2023 in die Europa League aufgerückten englischen Traditionsklub West Ham United (2:0).
Mit klarem Vorteil auf dem Platz und beim Marktwert: Bayer 04 hat mit 655 Mio. Euro das drittwertvollste Team der Bundesliga – hinter Leipzig und Bayern.
West Ham United ist laut GOOL.ai / Fussballdaten.de 605 Mio. Euro wert. Das reicht in der stärksten Liga der Welt, in der englischen Premier League, für Rang 7.
Die im Marktwert niedrigsten Teams, Benfica Lissabon mit dem deutschen Coach Roger Schmidt, und Olympique Marseille trafen sich im Estadio da Luz. Auch in diesem Spiel setzte sich die mit 407 Mio. Euro etwas stärker notierte Mannschaft aus der portugiesischen Hauptstadt knapp mit 2:1 durch.
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