Klub-Weltmeisterschaft

„Aus“ für Atletico Madrid bei der Klub-WM – Weltmeister erstmals titellos

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Erste Entscheidungen bei der Klub-WM in den USA – Am späten Montagabend verabschiedeten sich mit dem FC Porto und Atlético Madrid zwei Schwergewichte aus Europa. In Gruppe A blieb Porto Champions-League-Sieger von 2004, ohne Sieg und schied nach 4:4 gegen Al-Ahly aus Ägypten aus. Atlético Madrid ging bei der Klub-WM in Pasadena gegen den Copa-Libertadores-Sieger Botafogo FC aus Rio de Janeiro (1:0) in ein aussichtsloses Fernduell.

Die Enttäuschung bei Atlético Madrid war groß. „Wir haben genauso viele Punkte geholt wie der Copa-Libertadores-Sieger – und sind raus“, sagte Atletico-Trainer Diego „El Cholo“ Simeone (55) nach dem Spiel im Rose Bowl.

  • Atlético gewann zwar das dritte Gruppenspiel gegen die Brasilianer, die 2024 in der „südamerikanischen Champions League“ einen von 24 Erfolgen für das Land des Rekordweltmeisters geholt hatten, doch das war zu wenig.

Gegen wen gewann Atletico Madrid bei der Klub-WM?

Die hohe Niederlage gegen Paris St.-Germain zum Auftakt am 15. Juni im Glutofen von Pasadena kostete Atlético Madrid das Weiterkommen.

  • Gegen die Mannschaft aus Rio hätte man einen Sieg mit drei Toren Differenz gebraucht.
  • Botafogo hatte dagegen mit einem 1:0 gegen den Champions-League-Gewinner aus Paris aufgetrumpft – und sich so letzten Endes die Knockout-Phase gesichert.
  • Mit dem „Aus“ in der Gruppenrunde war die titellose Saison für „Atléti“ perfekt.

Seit 2018

Eine Saison ohne Titel abzuschließen, das war für den argentinischen Weltmeister Julian Alvárez seit 2018 ein nicht gekanntes Gefühl.

  • „Die Spinne“, wie der 25-jährige Stürmer in Argentinien genannt wird, hatte seitdem mit River Plate Buenos Aires und Manchester City 14 Titel gewonnen, darunter auch die letzte Ausgabe der Klub-WM im alten Format, 2023 mit den „Sky Blues“, und die Copa Libertadores 2018 mit River Plate.
  • Am 12. August 2024 machten 75 Millionen Euro Ablöse Alvárez zum zweitteuersten Zugang in der Geschichte von Atlético Madrid, hinter dem Portugiesen Joao Felix (Benfica / 127,2 Mio. Euro).

Alvárez stand am 12. März 2025 weltweit im Fokus, als sein im Champions-League-Achtelfinale gegen den Stadt- und Erzrivalen Real Madrid, der den „Colchoneros“ im Elfmeterschießen die 3:2-Führung gebracht hätte, per Video-Beweis zurückgenommen wurde. Alváez hatte den Ball angeblich zwei Mal und damit regelwidrig berührt. Real gewann dank des deutschen Nationalspielers Antonio Rüdiger noch mit 4:3.

„Es war wertlos, dass Alvárez letzten Sommer von Manchester zu Atlético wechselte“, kommentierte das Portal ysscores.com das „Aus“ von Atlético Madrid, „der Spieler könnte in Erwägung ziehen, den Verein zu verlassen, um dann wieder Titel zu gewinnen.“

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Veröffentlicht von
Carsten Germann

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