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Atlético Madrid will diesen Weltmeister nicht verleihen

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Im vergangenen Sommer wechselte Thiago Almada zu Atlético Madrid. In der Mannschaft von Diego Simeone kommt er bisher nicht über die Rolle des Einwechselspielers hinaus. Laut einem Bericht gibt es bereits einen möglichen Abnehmer. Nichtsdestotrotz will Atleti den Weltmeister von 2022 nicht so schnell gehen lassen.

Abgang, wenn dann nur fix

Atlético Madrid zahlte 21 Millionen Euro an den brasilianischen Erstligisten Botafogo, um sich die Dienste von Thiago Almada zu sichern. Der offensive Mittelfeldspieler passte sich bereits bei Olympique Lyon an den europäischen Fußball an. Bei den „Colchoneros“ agiert er aber vor allem als Joker. In seinen 15 Einsätzen stand er nur fünfmal von Beginn an auf dem Platz. Lediglich knappe 600 Minuten sammelte Almada in der laufenden Saison. Für den 24-Jährigen, der eigentlich in der Hochphase seiner Karriere sein sollte, ist dies deutlich zu wenig.

Wie nun das brasilianische Medium „UOL“ berichtet, hat der brasilianische Verein Grêmio Porto Alegre ein Auge auf Thiago Almada geworfen. Konkret denkt der Klub an eine Leihe mit Kaufoption. Die Madrilenen sind aber nicht gewillt, den Argentinier lediglich per Leihe abzugeben. Für 50 % der Rechte am Spieler fordert Atlético Madrid 20 Millionen Euro, also beinahe die Summe, für die sie ihn verpflichteten.

In Brasilien ist Thiago Almada kein Unbekannter. Im Sommer 2024 wechselte er von MLS-Klub Atlanta United zu Botafogo. Mit dem Klub aus Rio de Janeiro gewann er das Double aus brasilianischer Meisterschaft und Copa Libertadores. Nach einem halben Jahr in Brasilien durfte er bei Botafogos Partnerklub Olympique Lyon europäische Luft schnuppern.

Argentinische Achse bei Atlético

Bei den „Rojiblancos“ traf Almada auf eine große Anzahl an Mitspielern aus der argentinischen Nationalmannschaft. Die Verpflichtung von Argentiniern ist durch Diego Simeone natürlich nochmal begünstigt. Nichtsdestotrotz verlief Almadas bisherige Zeit in rot-weiß nicht wie gewünscht. Ein Abgang ist also denkbar. Mit den Forderungen könnte der Klub ihm allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. Mit Blick auf eine WM-Teilnahme im kommenden Sommer muss Almada schließlich eine Entscheidung treffen.

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