LaLiga

Real Madrid frustriert über das Verhalten von Thomas Tuchel

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Laut Informationen des spanischen Portals Marca ist Real Madrid sehr unzufrieden damit, wie Thomas Tuchel mit dem Star der „Königlichen“ und der englischen Nationalmannschaft, Jude Bellingham, umgegangen ist.

Bellingham spielte keine einzige Minute

Tuchel, der derzeit Trainer der englischen Nationalmannschaft ist, nominierte Bellingham für zwei Freundschaftsspiele. England spielte in den letzten Tagen 1:1 gegen Uruguay und verlor mit 0:1 gegen Japan.

Trotz der Nominierung kam Bellingham in keinem dieser Spiele auch nur eine Minute zum Einsatz. Real Madrid hatte hingegen gehofft, dass der nach einer Verletzung zurückkehrende Mittelfeldspieler Spielpraxis sammeln würde, um vor den anstehenden wichtigen Spielen in La Liga und der Champions League wieder in Form zu kommen.

Die Verantwortlichen der „Königlichen“ sind daher sehr frustriert über die fehlende Einsatzzeit eines ihrer größten Stars. Wie Marca berichtet, hätte Tuchel Bellingham in Madrid lassen sollen, wenn er ohnehin nicht vorhatte, ihn in einem der Spiele einzusetzen, damit er dort in Ruhe an seiner Rückkehr zur Bestform arbeiten kann.

Tuchel erklärt seine Entscheidungen

Tuchel verteidigt jedoch seine Entscheidung, Bellingham für dieses Trainingslager zu nominieren. In einem von Goal.com zitierten Interview mit der BBC sagte der englische Nationaltrainer:

„Ich denke, das Risiko ist zu groß… Wir haben alle davon profitiert, dass er dabei war. Er war im Training hervorragend, aber er war als neutraler Spieler eingebunden. Er hat nicht zu 100 Prozent am Training teilgenommen. Es sah sehr, sehr gut aus, aber wir halten ihn weiterhin zurück, um kein Risiko einzugehen.“

Nach Ansicht des ehemaligen Trainers von Borussia Dortmund und Chelsea London war der Gesundheitszustand von Bellingham noch nicht stabil genug, um ein Rückfallrisiko auszuschließen.

„Die Verletzung ist muskulär und sehr speziell. Wir wollen zu diesem Zeitpunkt der Saison auf keinen Fall ein erneutes Risiko eingehen. Für ihn war es dennoch sehr gut, beim Team zu sein. Er war hervorragend.“

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