Photo by Florencia Tan Jun/Getty Images
Real Madrid verlor am Sonntag das prestigeträchtige Duell um den spanischen Superpokal. Die Königlichen mussten sich nach einem umkämpften Spiel dem FC Barcelona mit 2:3 geschlagen geben. Nach der Partie kamen Fragen zur Zukunft von Trainer Xabi Alonso bei den Madrilenen auf. Laut Berichten spanischer Medien räumte Klubpräsident Florentino Pérez diese Zweifel persönlich aus.
Das Portal DefensaCentral will erfahren haben, dass Florentino Pérez selbst die Spekulationen über die Zukunft von Alonso im Santiago Bernabéu beendet habe. Unmittelbar nach dem Spiel soll er betont haben, dass der ehemalige Trainer von Bayer Leverkusen fest im Amt sei und der Klub langfristig auf ihn setze.
Offenbar hat der Spielstil von Real Madrid dem Vorstand und dem Präsidenten so gut gefallen, dass man Alonso weiterhin das Vertrauen schenkt. Gleichzeitig soll der Verein den Trainer beim Aufbau der Mannschaft mit gezielten Transfers unterstützen.
Auch der Trainer selbst suchte nach der Niederlage gegen Barcelona nach positiven Aspekten. Alonso lobte seine Mannschaft für den Einsatz bis zum Schlusspfiff.
„Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber die Saison ist lang und wir müssen uns auf die nächsten Spiele konzentrieren. Nach der Rückkehr nach Madrid werden wir den Superpokal abhaken und uns auf Siege in den Wettbewerben fokussieren, die noch laufen“, sagte Alonso.
Die größten Probleme Reals in den letzten Spielen liegen in der Abwehr. Gegen Barcelona spielten Huijsen und Tchouaméni im Zentrum der Defensive. Der Franzose ist eigentlich zentraler Mittelfeldspieler und rückte vor allem aufgrund der personellen Probleme der Königlichen in die Abwehr.
In der zweiten Halbzeit kam David Alaba ins Spiel, während Antonio Rüdiger die gesamte Partie auf der Bank verbrachte.
Unterdessen rückt eines der wichtigsten Transferziele von Real Madrid in weite Ferne: Dayot Upamecano steht offenbar kurz vor einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern München.
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