Wettbewerbe

Marokko: Trainerbeben kurz vor der Weltmeisterschaft

Werbung

Drei Monate vor der Weltmeisterschaft ist eingetreten, was die Spatzen bereits seit einigen Wochen von den Dächern gepfiffen hatten. Die Fußball-Nationalmannschaft Marokkos hat sich von Erfolgstrainer Walid Regragui getrennt.

Dissonanzen zwischen Coach und Verband

Zwischen dem Coach und dem marokkanischen Fußballverband gab es bereits seit Monaten Dissonanzen. Dem 50-Jährigen, der in Frankreich geboren wurde, dürfte der Rücktritt nahegelegt worden sein. In der einberufenen Pressekonferenz hat Walid Regragui einen Rückzug jedoch als eigenständige Entscheidung dargestellt. „Die Mannschaft braucht ein neues Gesicht, neue Energie und eine neue Perspektive mit einem neuen Trainer. Ich denke, die Mannschaft braucht vor der Weltmeisterschaft neuen Schwung, eine neue Vision, um weiter voranzukommen“, begründete der Ex-Coach sein Ende an der Seitenlinie.

Marokko war beim Afrika-Cup im Januar zu Hause Zweiter geworden. Nach der 0:1 Niederlage im Skandal-Finale gegen Senegal war die Kritik an Regragui lauter geworden. Der Trainer hatte das Team 2022 übernommen und in Katar direkt bis ins Halbfinale der Weltmeisterschaft geführt.

Mohamed Ouahbi tritt schweres Erbe an

Marokko geht mit Mohamed Ouahbi ins WM-Turnier. Der Verband hat sich abermals für einen Marokkaner entschieden, der in Europa geboren wurde. Mohamed Ouahbi stammt aus Belgien und hat dort erste Trainer-Erfahrungen in der Nachwuchsabteilung vom RSC Anderlecht gesammelt. Ouahbi hat die U20 Marokkos im Oktober letzten Jahres erstmals zum WM-Titel geführt.

Angeblich hatte man in Marokko eine große internationale Lösung favorisiert. Xavi, Ex-Coach vom FC Barcelona, soll eine Offerte des Verbandes aber ausgeschlagen haben.

Marokko in der WM-Gruppe C

Sollte Ouahbi bei der WM nicht die erhofften Erfolge einfahren, könnte die Diskussion um Xavi aber nochmals Fahrt aufnehmen, da dessen ehemaliger Mitspieler Andrés Iniesta mit hoher Wahrscheinlichkeit neuer Sportdirektor des Verbandes wird.

Marokko spielt bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Vorrundengruppe C gegen Brasilien, Schottland und Haiti. Der Einzug in die K.O.-Phase ist Pflicht.

Werbung

Ältere Artikel

Diarra-Fall beendet: FIFA einigt sich auf Vergleich

Ein jahrelanger Rechtsstreit mit potenziell weitreichenden Folgen für das internationale Transfersystem ist vorerst beendet: Die…

8. Juni 2026

Glazer-Familie denkt um: Manchester United vor nächster Eigentümerwende?

Bei Manchester United könnte sich im Hintergrund die nächste große Machtverschiebung anbahnen. Laut einem Bericht…

4. Juni 2026

Neustart an der Seitenlinie: Iniesta beginnt Trainer-Karriere

Andrés Iniesta hat sein erstes Kapitel als Cheftrainer aufgeschlagen: Der frühere Welt- und Europameister übernimmt…

2. Juni 2026

Eine Legende tritt ab: James Milner beendet seine Karriere

Ein echtes Urgestein der Premier League hängt die Fußballschuhe an den Nagel. Im Alter von…

1. Juni 2026

Deutschland – Finnland Tipps, Prognose & Quoten | Freundschaftsspiel 31.05.2026

Deutschland bestreitet sein letztes Heimspiel vor der WM 2026 in Mainz – und nutzt die…

30. Mai 2026

PSG – Arsenal Tipps, Prognose & Quoten | Champions League 30.05.2026

Nach dem Ende einer über 20 Jahre langen Durststrecke in der Liga greift Arsenal nun…

29. Mai 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.