Christof Koepsel/Getty Images
Am Montag verabschiedete sich Aarón Anselmino unter Tränen von Borussia Dortmund. Der 20-Jährige hatte rund viereinhalb Monate auf Leihbasis beim BVB verbracht, bevor ihn sein Stammklub Chelsea am vergangenen Sonntag abrupt zurückholte. Die Blues reagierten damit auf ihr Innenverteidiger-Lazarett und wollten sich durch die genutzte Rückholoption Planungssicherheit verschaffen, um die ursprünglich bis Saisonende geplante Leihe vorzeitig zu beenden. Dabei war klar, dass dieses Szenario eintreffen könnte, doch die Art und Weise kam letztendlich überraschend.
Dass der Premier-League-Klub die vereinbarte Option erst wenige Stunden vor Ablauf zog, sorgte an der Strobelallee für Verärgerung. Dennoch hegten die BVB-Verantwortlichen leise Hoffnungen auf eine erneute Ausleihe, um den Abwehrspieler bis zum Sommer zu behalten. Der FC Chelsea scheint ihn nun tatsächlich erneut zu verleihen – allerdings nicht nach Dortmund.
Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano und „Sky“ steht der Verteidiger vor einer Leihe zu einem anderen Klub. Wie der Italiener am späten Samstagabend zuerst vermeldete, sei Racing Straßburg nun der „klare Favorit“, um Anselmino für die restliche Rückrunde auszuleihen. Borussia Dortmund habe keine Chancen mehr auf eine Rückkehr des 20-Jährigen, nachdem öffentliche Kommentare über eine geplante Festverpflichtung im Sommer beim FC Chelsea nicht positiv aufgenommen wurden. Der Tabellenvierte der Premier League will Anselmino langfristig behalten und sieht in ihm einen zukünftigen Stammspieler. Sein Vertrag an der Stamford Bridge läuft noch bis 2031.
Wie „Sky“ berichtete, hing das weitere Vorgehen mit Anselmino stark von den Bemühungen um Jérémy Jacquet von Stade Rennes ab. Die Londoner wollten den Franzosen bis zum Deadline Day aus der Ligue 1 loseisen und den Argentinier womöglich als Druckmittel einsetzen. Medienberichten zufolge wäre bei einem Transfer Jacquets im Gegenzug eine Leihe nach Rennes für Anselmino möglich gewesen, ebenso wie eine Rückkehr nach Dortmund. Da sich die geplante Verpflichtung von Jacquet schwierig gestaltet, wurde bei einem Gipfeltreffen am Samstag beschlossen, Anselmino nach Straßburg auszuleihen.
Trotz aller Pläne mit ihm kam Anselmino bisher nur einmal für den FC Chelsea zum Einsatz. Das Talent war bereits im Sommer 2024 von den Boca Juniors verpflichtet worden, wechselte aber erst im letzten Winter endgültig nach England. Sollte Anselmino die Rückrunde bei Chelseas Partnerklub im Elsass verbringen, dürfte die Verwunderung in Dortmund umso größer ausfallen. Die erneute Leihe ist vorbehaltlich des Medizinchecks und der Unterschrift beschlossene Sache und soll zeitnah bekanntgegeben werden. Chelsea hat aktuell bereits zwei Spieler an den Partnerklub aus der BlueCo Group von Besitzer Todd Boehly ausgeliehen: Torhüter Mike Penders und Innenverteidiger Mamadou Sarr.
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