Stuart Franklin/Getty Images
Nach der Entlassung von Horst Steffen steht der SV Werder Bremen vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Die sportliche Krise mit zehn sieglosen Spielen in Serie zwang die Verantwortlichen zum Handeln. Nun läuft die Suche nach einem neuen Trainer auf Hochtouren – mit klaren Vorgaben.
Nach der Trennung von Steffen übernimmt zunächst ein internes Duo die Verantwortung. Raphael Duarte und Christian Groß sollen die Mannschaft kurzfristig betreuen, möglicherweise auch beim kommenden Auswärtsspiel in Freiburg. Eine langfristige Lösung ist das Gespann jedoch nicht. Sportchef Clemens Fritzmachte deutlich, dass es sich dabei lediglich um eine Übergangslösung handelt, um Zeit für eine strukturierte Trainersuche zu gewinnen.
Klar ist: Werder will einen externen Trainer holen. Interne Kandidaten wie U19-Coach Cedric Makiadi oder Frauen-Trainerin Fritzy Kromp sind demnach keine Optionen. „Unser Ziel ist es ganz klar, eine externe Lösung zu finden“, betonte Fritz gegenüber der Presse. Die Kandidatenliste sei bereits stark eingegrenzt, unterschiedliche Szenarien seien denkbar – vom kurzfristigen Feuerwehrmann bis zur langfristigen Lösung.
Entscheidend ist jedoch die Mission Klassenerhalt. Mit aktuell 19 Punkten auf Rang 15 bereiten sich die Bremer auf einen intensiven Abstiegskampf vor. Der neue Trainer soll vor allem eines bringen: einen neuen Impuls – und die nötige Stabilität, um die Bundesliga zu halten.
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