Das gab der Twitterkanal der „FIFA“ am Donnerstagnachmittag bekannt. Insgesamt drei Spielleiter können sich nun Hoffnungen auf die Trophäe machen. Neben dem deutschen Übungsleiter wurden außerdem Pep Guardiola und Roberto Mancini in den engeren Kreis aufgenommen. Das Ergebnis der Wahl wird am 17. Januar verkündet.
Alle drei Coaches können beachtliche Erfolge im letzten Jahr vorweisen. Da wäre als Erstes der gebürtige Schwabe, der es nach Mainz und Dortmund auch auf die große internationale Bühne geschafft hat. Erst seit Ende Januar trainiert der 48-Jährige nach Zwischenstation in Paris den FC Chelsea. Mit den „Blues“ konnte der ehemalige Spieler der Stuttgarter Kickers im ersten Anlauf den Gewinn der Champions League verbuchen. Im Finale besiegte der einstige Abwehrspieler Manchester City mit 1:0.
Ihm gegenüber stehen zwei Südeuropäer. Nominiert wurde Guardiola wohl wegen seines Gewinnes der Premier League mit den Citizens. Ende Mai letzten Jahres wurde man Erster und verwies den Stadtrivalen United mit zwölf Punkten Differenz auf Platz zwei. Mancini konnte mit seinen „Azzurri“ die Europameisterschaft gewinnen. Als Trainer der Nationalmannschaft Italiens bezwang der 57-Jährige erst im Elfmeterschießen England in Wembley-Stadion. Damit schaffte es der einstige Akteur von Lazio Rom nach 52 Jahren den Pokal wieder in sein Heimatland zu holen.
Die Auszeichnung Trainer des Jahres wird erst seit 2010 vergeben. Klopp ist der einzige Coach, der zweimal hintereinander die Ehrung entgegennehmen durfte. Weitere Deutsche sind Jupp Heynckes 2013 für den Gewinn des Triples und Jogi Löw aufgrund des Weltmeistertitels mit Deutschland ein Jahr später. Guardiola könnte mit Klopp nach Anzahl der Titel aber gleichziehen, sollte er das Finale für sich entscheiden. Bereits 2011 wurde ihm nämlich dieser Titel zuteil.
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