Florian Wirtz (l.) tut sich beim FC Liverpool aktuell schwer. Foto Carl Recine/Getty Images
Offensivstar Florian Wirtz vom FC Liverpool muss sich nach einem schwierigen Saisonstart erst noch an die Premier League gewöhnen. Gegenüber dem „Kicker“ erklärte der 140-Millionen Euro Neuzugang die Gründe dafür und blickte voraus.
Ein mickriger Assist im verlorenen Community Shield, null Scorerpunkte in Premier und Champions League – und jetzt nicht mal mehr Stammspieler: Als Florian Wirtz im Derby gegen den FC Everton (2:1) zuletzt erstmals nur auf der Bank saß, konnte man das leicht als nächsten Tiefschlag interpretieren. Hatte Liverpools Trainer Arne Slot fürs Erste etwa schon die Geduld mit seinem 125-Millionen-Euro-Neuzugang verloren?
Der Zauberfuß äußerte sich zu seiner Situation gegenüber dem Fachmagazin und sagte, dass es manchmal einfach Phasen gebe, „in denen vielleicht nicht alles für dich läuft, das hatte ich tatsächlich noch nicht so oft in meiner Karriere. Wenn ich es überstanden habe – das ist jetzt vielleicht hart gesagt, weil ich nicht schlecht spiele, sondern die Scorerpunkte einfach noch nicht da sind – wird das schon irgendwann kommen und dann ist auch alles gut.“ Tatsächlich kreierte in Liverpools bisherigen Liga-Auftritten nur Cody Gakpo (10) mehr Chancen als Wirtz (9).
Und weiter: „Egal, was irgendwer sagt, ich bleibe cool“, versichert er. „Aber bis man richtig irgendwo ankommt und eingelebt ist und mit allem vertraut ist, kann es einfach eine Zeit dauern und die gestehe ich mir auch zu. Ich hoffe einfach, dass es irgendwann so weit ist, dass ich mich dann auch richtig wohl und zu Hause und bereit fühle.“
Gegen Everton setzte Liverpool-Coach Arne Slot im Mittelfeld lieber auf Spieler, die an die Intensität der Premier League noch etwas mehr gewöhnt sind als Wirtz. Denn genau diese hohe Intensität macht dem Rechtsfuß nach wie vor zu schaffen.
„Ich habe letztens mit dem Trainer darüber gesprochen und er hat eine Vermutung geäußert, woran es liegen kann, dass ich noch nicht so in die Situation komme, in die ich normalerweise komme – also dass ich das Spiel schnell mache mit einem Dribbling oder einem Pass“, berichtet Wirtz in einem Interview, das „Sky Sport News“ am Donnerstagabend ausstrahlen wird. „Er meinte, dass es daran liegen kann, dass wir viel pressen und ich viel laufe.“
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