Deutsche Profis zählen nicht mehr zur ,,Weltklasse", auch Kai Havertz (r., im Bild nach dem 0:1 gegen Manchester City in der Premier League) nicht mehr... Foto: BEN STANSALL/AFP via Getty Images.
Das Kicker-Sportmagazin präsentierte nach dem Jahreswechsel seine berühmte „Rangliste des deutschen Fußballs“. Bereits seit 1956 von dem in Nürnberg ansässigen Magazin erstellt, findet sich unter den Deutschen in Europas Top-Ligen (England, Frankreich, Italien, Spanien) kein Spieler mit dem Etikett „Weltklasse“.
Es ist dabei bezeichnend, dass ein deutscher Profi im Ausland in der Rubrik „Internationale Klasse“ mit auf eins steht, der bei der für Deutschland so enttäuschenden WM in Katar keine Minute spielte: Marc-André ter Stegen (30) vom FC Barcelona.
Der Torhüter steht mit „Barca“ in La Liga derzeit auf Rang eins, hielt in 12 von 16 Spielen die Bude sauber und kassierte nur 6 Gegentore. In der Champions League musste er in 5 Partien allerdings 10 Treffer hinnehmen. Das reichte nicht für die Kategorie „Weltklasse“. Aber: „Der Keeper zählt nach wie vor zu den Allerbesten seines Faches in Spaniens Eliteliga und wurde nun zum 4. Kapitän des FC Barcelona ernannt“, hieß es dazu im Kicker (Donnerstag-Ausgabe).
Deutschland kassierte bei der WM in Katar 5 Gegentore in 3 Gruppenspielen. Dass es wie 2018 wieder nach der Gruppenphase nach Hause ging, lag allerdings nicht an Antonio Rüdiger (29) von Real Madrid. Bei den „Königlichen“ machte der Berliner 14 von 16 Spielen. Reals einzige Niederlage vor der WM-Pause (2:3 bei Rayo Vallecano) sah Rüdiger nicht im Kader.
Rüdigers Vereinskollege Toni Kroos (33) spielt seit 2021 nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft. Bei Real Madrid reichten 5 Tor-Beteiligungen in 19 Partien in der Primera Division und der Champions League für den begnadeten Ball-Metronom nicht mehr für ganz oben.
Ilkay Gündogan (32) wurde durch die Meisterschaft 2022 mit Manchester City zwar zum erfolgreichsten Deutschen der Premier League, doch bei der WM war er in 3 Vorrundenspielen, in denen er nie über die vollen 90 Minuten wirkte, weit von der „Weltklasse“ entfernt.
Von der „Internationalen Klasse“ in die „Nationale Klasse“ stürzte Kai Havertz (23) vom FC Chelsea ab. 5 Treffer in 22 PL- und Champions-League-Auftritten sind für einen Spieler seiner Qualität zu wenig, obwohl er bei Tuchel-Nachfolger Graham Potter viel Spielzeit erhielt. In der „Königsklasse“ traf Havertz nur ein Mal, im DFB-Dress kamen seine beiden Tore während der WM gegen Costa Rica (4:2) zu spät.
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