Serie A

Medizincheck gebucht: Bologna wartet auf Hummels-Entscheidung

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Die Reise nach Italien und der Medizincheck sind bereits gebucht, doch der Wechsel zum FC Bologna könnte übereinstimmenden Berichten zufolge ins Wanken geraten. Mats Hummels lässt den Serie-A-Klub zappeln, obwohl er ihm grundsätzlich zugesagt hatte.

Hummels braucht Bedenkzeit

Wie „Corriere dello Sport“ schreibt, sei eine „Vollbremsung“ des 35-Jährigen der Grund dafür, dass er bislang nicht als Neuzugang vorgestellt wurde. Der Innenverteidiger soll sich mehrere Tage Bedenkzeit genommen haben. Der Tageszeitung zufolge will Hummels vor einem Wechsel nach Italien noch persönliche Angelegenheiten klären. Auch möchte er genauer über den Schritt nachdenken. Die genauen Beweggründe dafür sind unklar.

„Sport1“-Informationen bestärkten die Berichte aus Italien. Hummels habe hinsichtlich einer Entscheidung keine Eile. Dem 35-Jährigen seien im Spätherbst seiner Karriere sichere Einsatzzeiten wichtig. In Bologna könnte der Weltmeister von 2014 die Rolle von Riccardo Calafiori übernehmen. Calafiori steht kurz vor einem Wechsel zum FC Arsenal und würde eine Lücke beim Überraschungsteam der vergangenen Serie-A-Saison hinterlassen.

Bologna bestätigte Gespräche

Der FC Bologna bestätigte die Gespräche mit Hummels. „Wir haben ihm das Projekt präsentiert und warten auf seine Entscheidung. Hoffentlich kommt sie bald. Er ist ein großartiger Spieler, der uns nicht nur auf dem Platz helfen kann“, sagte Bolognas Vorstandsvorsitzender Claudio Fenucci gegenüber „Sky“. Allerdings befürchtet der Verein aus der norditalienischen Region Emilia-Romagna laut „Corriere dello Sport“, dass Angebote anderer Vereine den Deal gefährden könnten.

Klub-Boss Fenucci räumt Hummels die nötige Bedenkzeit ein. Der FC Bologna würde ihm keinen Druck machen. „Er hat sich ein paar Tage Zeit genommen, um sorgfältig darüber nachzudenken. Es gibt keine Fristen. Wir wollen Mats!“, so Fenucci. Der Innenverteidiger ist seit seinem Vertragsende bei Borussia Dortmund Ende Juni vereinslos und wäre ablösefrei. Nach „Sky“-Informationen beinhaltet das konkrete Angebot aus Bologna einen Einjahresvertrag, bei dem Hummels rund drei Millionen Euro pro Jahr verdienen würde.

Hummels-Zukunft liegt im Ausland

Sollte sich der 35-Jährige für Bologna entscheiden, würde er auch in der kommenden Saison in der Champions League spielen. Der siebenmalige Serie-A-Meister beendete die abgelaufene Saison auf dem fünften Platz. Für Hummels wäre es die erste Auslandsstation seiner Karriere. Neben dem FC Bologna machen sich auch der RCD Mallorca und der FC Sevilla aus Spanien Hoffnungen auf eine Verpflichtung. Ein Wechsel innerhalb Deutschlands ist für den Routinier trotz kurzzeitigem Interesse von Bayer Leverkusen kein Thema mehr.

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