Weltmeisterschaft

BVB-Idol und Weltmeister Frank Mill tot: Seine Rekorde

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Borussia Dortmund und der deutsche Fußball trauern um Frank Mill. Der Weltmeister von 1990 starb am Dienstagmorgen im Alter von 67 Jahren. Frank Mill tot – Das Portal Fussballdaten.de verneigt sich vor der Lebensleistung von Frank Mill und nennt einige seiner statistischen Meilensteine und Rekorde.

Frank Mill war Ende Mai in Mailand auf dem Weg zu einem Dokumentations-Dreh zur erfolgreichen WM 1990 in Italien, bei der er ohne Einsatz Weltmeister wurde.

Im Taxi erlitt er einen Herzinfarkt, wurde reanimiert und starb nun in einem Klinikum in Essen an dessen Folgen.

Frank Mill tot: Weltmeister ohne Einsatz

Frank Mill tot – Der für den BVB stürmende Essener war neben Raimund Aumann, Andreas Köpke, Günter Hermann und Paul Steiner einer der fünf Spieler im deutschen WM-Kader von 1990, die ohne Einsatz Weltmeister wurden.

  • 2024 verstarben aus dieser großartigen Mannschaft bereits Teamchef Franz Beckenbauer und WM-Siegtor-Schütze Andreas Brehme.

Mills zweiter großer Erfolg in einem deutschen Nationaltrikot war der Gewinn der Olympia-Bronzemedaille 1988 in Seoul.

  • Mit neun Spielen ist Frank Mill bis heute der am häufigsten eingesetzte Spieler in der deutschen Olympia-Mannschaft.
  • In allen Spielen mit der deutschen Olympia-Auswahl gelangen Frank Mill zehn Tore (Rekord / Bei Olympia-Endrunden traf Gottfried Fuchs aus Karlsruhe ebenfalls zehn Mal / 1912).

Wie viele Bundesliga-Tore erzielte Frank Mill?

  • Obwohl er in der Bundesliga 123-mal in 386 Einsätzen für Rot-Weiß Essen, Borussia Mönchengladbach, den BVB und Fortuna Düsseldorf getroffen hatte, blieb Frank Mill in 17 Länderspielen für Deutschland ohne Tor.
  • Seine stärkste Saison in der Bundesliga war die Spielzeit 1983/84, als er für Gladbach in 32 Spielen 19-mal traf.

Spektakulärster Nicht-Treffer von Fränkie Mill war ein Pfostenschuss in seinem ersten Pflichtspiel für den BVB auf das leere Gehäuse (!) von Bayern Münchens Kult-Keeper Jean-Marie Pfaff am ersten Bundesliga-Spieltag 1986/87.

Eine Szene, die praktisch in jeden Bundesliga-Rückblick Eingang fand.

Trotz dieses Fehlschusses führte Mill die Borussia mit 27 Tor-Beteiligungen (17 Treffer) aus 31 Saisonspielen am Ende vom Relegationsrang auf Platz vier und damit in den UEFA-Pokal.

  • Ging Mill am ersten Spieltag in München noch leer aus, so wurde das letzte Spiel bei Eintracht Frankfurt (4:0) zu seinem persönlichen Tor-Festival – zwei Treffer, eine Vorlage.
  • 40 Treffer in 38 Spielen der Zweiten Liga Nord brachten Frank Mill 1980/81 den Titel als Torschützenkönig.
  • Elf seiner Tore markierte er damals vom Elfmeterpunkt.

„Mit allen Abwassern gewaschen“

Größter Erfolg als Vereinsfußaller war für Frank Mill 1989 der Gewinn des DFB-Pokals mit dem BVB in Berlin.

  • Er traf im Finale gegen Werder Bremen (4:1), sein kongenialer Sturmpartner Norbert Dickel erzielte zwei Tore für die Dortmunder.

„Nobby“ Dickel, der ihn einmal scherzhaft als „mit allen Abwassern gewaschen“ bezeichnete, verliert mit Frank Mill bereits den zweiten Mitspieler aus der damaligen BVB-Pokal-Elf – nach Torwart-Idol Wolfgang „Teddy“ de Beer († 60 / 30. Dezember 2024).

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