Weltmeisterschaft

Max Lorenz tot – Diese Vize-Weltmeister von 1966 gingen für immer…

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Am 30. Juli 2026 jährt sich zum 60. Mal der Tag des WM-Finales von Wembley mit England gegen Deutschland 4:2 nach Verlängerung und dem legendären „Wembley-Tor“ zum 3:2 von Sir Geoff Hurst. Der ehemalige Stürmer von West Ham United ist der letzte, noch lebende englische Weltmeister aus der Startelf von Trainer Sir Alf Ramsey († 1999).

Die letzten, noch lebenden englischen Weltmeister haben wir bei Fussballdaten.de zuletzt beim Tod von George Eastham (FC Arsenal) im Dezember 2024 thematisiert.

Nach dem Tod des im Finale nicht eingesetzten Eastham verbleiben aus dem Kader der „Three Lions“, die den einzigen WM-Titel für England holten, nur noch drei Spieler.

  • Es sind dies Geoff Hurst (83), der am 10. April 1942 geborene Ian Callaghan vom FC Liverpool und Terry Paine (86) vom FC Southampton.

Aber wie steht es um die deutsche Mannschaft, die 1966 als erstes DFB-Team Vize-Weltmeister wurde?

Max Lorenz tot – Wie viele WM-Spiele machte er für Deutschland?

  • Mit Max Lorenz, der 19 Länderspiele bestritt und 1965 mit Werder Bremen die erste Bundesliga-Meisterschaft feierte, verliert der deutsche Fußball bereits den 13. Spieler aus dem 22-Mann-Kader von Helmut Schön.
  • Max Lorenz verstarb am 24. Oktober 2025 in seiner Heimatstadt Bremen im Alter von 86 Jahren.
  • Er stand bei der WM 1966 ohne Einsatz im Aufgebot.
  • Der Mittelfeldspieler machte nur ein einziges WM-Spiel und zwar 1970 in Mexiko, beim Spiel um Platz drei gegen Uruguay (1:0 / Tor: Wolfgang Overath).

„Eines der größten Bremer Fußball-Idole“

„Mit Max Lorenz verlieren wir eines der größten Bremer Fußball-Idole aller Zeiten. Sein Tod macht uns zutiefst traurig“, würdigte Bremens Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald die Verdienste von Lorenz, dem nur ein einziges Länderspiel-Tor gelang.

Dieses erzielte Max Lorenz am 21. Mai 1969 in der WM-Qualifikation, beim 12:0-Rekordsieg gegen Zypern in Essen.

  • Deutschlands Vize-Weltmeister von 1966 – Am 7. Januar 2024 trauerte Fußball-Deutschland um seinen „Kaiser“, Franz Beckenbauer († 78), der 1966 sein erstes WM-Finale spielte.
  • Italo-Legionär Karl-Heinz Schnellinger, damals AC Milan, starb am 20. Mai 2024 in Mailand.
  • Aus der deutschen Mannschaft von Wembley sind zudem bereits BVB-Torhüter-Idol Hans Tilkowski († 2020), Horst-Dieter Höttges († 2023), Werner „Eia“ Krämer († 2010), Klaus-Dieter Sieloff († 2011), Helmut Haller († 2012), Lothar „Emma“ Emmerich († 2003), Albert Brülls († 2004) und der legendäre Hamburger „Uns‘ Uwe“ Seeler († 2022), der Deutschland 1966 als Kapitän führte, verstorben.
  • Frankfurt-Idol Friedel Lutz (84) machte bei der WM 1966 ein Spiel, beim 2:1 im Halbfinale gegen die UdSSR in Liverpool.
  • Lutz starb 2023, ein Jahr nach dem nicht minder legendären Jürgen „Grabi“ Grabowski († 77).
  • Mit dem 1966 in England verantwortlichen Bundestrainer Helmut Schön († 1996) und dessen Assistenzcoach Udo Lattek († 2015) verlor der deutsche Fußball vor längerer Zeit bereits zwei seiner größten Trainer aller Zeiten.
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