Weltmeisterschaft

WM 2026: Saudi-Arabiens neuer Trainer steht fest!

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Es war eine Schock-Meldung vor dem Start in die entscheidende Vorbereitungsphase zur WM – Hervé Renard wird 60 Tage vor dem WM-Auftakt entlassen. Der 57-jährige Franzose stand sinnbildlich für den Aufschwung der saudi-arabischen Nationalmannschaft und führte die Mannschaft zur WM 2022 und zuletzt durch die Endphase der WM-Qualifikation. Jetzt steht sein Nachfolger offiziell fest.

Georgios Donis übernimmt

Wie der saudi-arabische Fußballverband bekanntgab, wird der Grieche Georgios Donis die sportliche Leitung übernehmen und die saudi-arabische Nationalmannschaft zur WM 2026 führen. Der 56-Jährige unterschreibt einen Einjahresvertrag bis Juli 2027. Ein gänzlicher Unbekannter ist Donis nicht. Nach ersten Stationen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Donis seit März 2021 in der Saudi Pro League aktiv.

Zuletzt trainierte der Grieche das Mittelfeldteam Al-Khaleej FC. Dort trainierte er unter anderem den Ex-HSV-Profi Khaled Narey. In Europa trainierte Donis unter anderem AEK Athen, PAOK Saloniki, APOEL Nikosia und Panathinaikos. Geboren wurde Donis im Übrigen in Frankfurt.

Disziplinierter Pragmatismus

Die saudi-arabische Nationalmannschaft befindet sich aktuell schon in der WM-Vorbereitung. Zwar endet die Saudi Pro League erst am 20. Mai, doch sind die Top-Spieler Saudi-Arabiens bereits mit klaren Aufgaben versehen worden. Vor dem WM-Start testet man noch einmal am 31. Mai gegen Ecuador.

Zuletzt setzte es ein paar enttäuschende Ergebnisse für den saudi-arabischen Fußballverband. Beim FIFA Arab-Cup schied man im Halbfinale gegen Jordanien aus und in den beiden Testspielen gegen Ägypten und Serbien setzte es jeweils eine Niederlage. Unter der Leitung des Griechen erwartet man sich wieder mehr Stabilität und Kompaktheit.

Hoffnungen auf die K.-o.-Phase

Durch die rasante Entwicklung der Saudi Pro League sowie die zarten Erfolge der Nationalmannschaft sind die Erwartungen in Saudi-Arabien gestiegen. Bei der WM trifft man in der Gruppenphase auf Spanien, Uruguay und Kap Verde. Zumindest Platz 3 und somit eine realistische Chance auf die K.-o.-Phase ist das Ziel des saudi-arabischen Fußballverbands.

Die WM 2034 findet zudem im eigenen Land statt. Spätestens bis dahin möchte man eine konkurrenzfähige Nationalmannschaft stellen.

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