Weltmeisterschaft

Im Wüstensturm der Experten: Die besten Sprüche der Katar-WM

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Was bleibt von der WM 2022 in Katar? Ein unvergessliches Finale mit Argentinien gegen Frankreich, die Krönung der Messi-Show, aber auch einige Sprüche zur WM mit lieb gewonnenen Protagonisten – zusammengestellt von unserer Sprüche-Redaktion.

Drei Sender, fast ein Dutzend Experten und Expertinnen – wir kehren zusammen, was zusammengehört.

Während beim ORF die österreichischen Ex-Nationalspieler Helge Payer und Roman Mählich sich das Lachen verbeißen mussten und zumindest versuchten, das Scheitern des großen Nachbarn aus Deutschland in der Vorrunde seriös zu analysieren, war zeitgleich auf der anderen Seite der Alpen Land unter.

Mit dem 1. Dezember 2022 und dem 2. Vorrunden-„Aus“ in Folge sollte, konnte, sollte und wollte für den deutschen Fußball ein neues Zeitalter anbrechen. Oliver Bierhoff, Nationalmannschafts-Manager und Marketing-Experte rund um „Die Mannschaft“ musste gehen. Untertauchen, so wie Jogi Löw das nach der nicht minder blamablen Russland-WM 2018 in Freiburg tat, half jetzt nichts mehr.

Ein wirkliches Gedränge um den Job von Bierhoff herrschte aber nicht. „Ich bin glücklich mit meinem Leben und mein Hund muss auch regelmäßig raus“, winkte Europameister und Hundefreund Matthias Sammer (55) dankend ab.

„Frisch vom Cousinen-Treffen“

Wolff Fuß beschrieb das DFB-Debakel gewohnt blumig: „Deutschland verliert zum zweiten Mal ein WM-Auftaktspiel. 2018 mit 0:2 gegen Mexiko, die gerade frisch vom Cousinen-Treffen aus dem Whirlpool kamen, heute gegen Japan.“ 

Dabei stand diese WM in der Wüste nun wirklich vorab unter keinem guten Stern. „Die FIFA“, sprach Vize-Weltmeister Michael Ballack das aus, was viele dachten, „hat total versagt.“ Wir haben auch sowas gehört.

Bastian Schweinsteiger gefiel in der ARD als Klartexter. Was für Bundestrainer Hans-Dieter Flick, den alle nur Hansi nennen, nach de Vorrunden-,,Aus“ gegen Costa Rica „absoluter Quatsch“ war, war vermutlich die reine Wahrheit über die Nationalmannschaft. Mentalitätsfrage und so, Sie wissen schon…

Der Weltmeister von 2014 haute dann noch den hier raus: „Wenn du fünf Wochen mit Thomas Müller bei einer WM warst, reichen drei Wochen Urlaub hinterher nicht aus, um sich zu erholen.“ 

4 Wochen Béla Rethy

Aber auch für vier Wochen Béla Rethy musst du entweder Fan sein oder vom Schmerze befreit. „Italien ist doch dabei, leider nur als Schiedsrichter“, eines von vielen Bonmots von Bela Rethy bei seiner letzten WM.

In seinem letzten Fall haben wir wohl auch Alyosius Paulus Maria van Gaal, genannt Louis (Weltkarriere unter bürgerlichem Namen nicht möglich), gesehen. „Wenn Sie vom Spiel meiner Mannschaft dermaßen gelangweilt sind, dann fahren Sie doch nach Hause!“, fuhr der Tulpen-General („Tod oder Gladiolen“) einen Reporter an. Es soll, so berichtet unser Außenreporter, beim 200. Querpass gegen Katar in Höhe des eigenen Strafraums der ein oder andere Zuschauer tatsächlich weg genickt sein.

Katar 2022. Eine WM aus der Serie „Durch die Wüste“, bei der so mancher Kollege an den uralten französischen Grundprinzipien von 1789 („Liberté, Egalité, Fraternité“ / Dt. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“) rüttelte. „Liberté, Egalité, Mbappé!“, versuchte es Oliver Schmidt vom ZDF. Den hätte noch nicht mal Frankreichs Fußball-Bibel L‘ Equipe so gebracht.

Für uns steht fest: Mit diesen Sprüchen können wir den Laden in Katar endgültig zusammenmbappen.

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