Foto: "Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images"
Der berauschende sowie zugleich immens wichtige 4:0-Sieg in Hannover ist Geschichte. Beim 1. FC Nürnberg sind die Sinne längst auf die nächste Aufgabe, die den Namen FC St. Pauli trägt, geschärft. Gegen den Kiezklub möchte der FCN nachlegen, um auch in der Tabelle noch weiter zu den vorderen Rängen aufzuschließen.
„Was war, ist vorbei“, weiß auch Trainer Damir Canadi. „Am Ende heißt es für uns, diese Leistung zu bestätigen.“ Gegen formstarke Paulianer dürfte dies auch bitter nötig sein. Der Kiezklub ist genau wie Nürnberg seit fünf Partien ungeschlagen und auch tabellarisch werden die beiden Teams nur durch einen Treffer getrennt. Ein „spannendes Spiel“ prognostiziert daher Canadi gegenüber „nordbayern.de“.
Personell wird der Österreicher wohl keine großen Änderungen in Betracht ziehen, zumal der FCN in Hannover endlich als funktionierendes und eingespieltes Kollektiv daherkam. Die Offensive um Shootingstar Robin Hack zeigte sich nicht nur torhungrig, sondern auch bemerkenswert effizient. Im Mittelfeld scheint Kapitän Hanno Behrens weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen, was sich zudem mehr und mehr auf seine Leistung niederschlägt. Hinten sorgte insbesondere Routinier und Doppelpacker Georg Margreitter für einen ungewohnt entspannten Abend bei Christian Mathenia. Wie viel Bedeutung dem Auftritt gegen überforderte Hannoveraner zugeschrieben kann, wird sich nicht zuletzt gegen St. Pauli zeigen.
Die erwarteten rund 32.000 Zuschauer dürfen sich also auf ein brisantes Duell gefasst machen. Beide Mannschaften wollen den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen und sich mit einem Dreier weiter in Position bringen.
Hierbei soll dem Club womöglich auch Enrico Valentini helfen. Der Deutsch-Italiener steht nach auskuriertem Muskelfaserriss zumindest vor einer Rückkehr in den Kader. Ob er auch sofort Oliver Sorg in der Startelf ersetzen wird, bleibt abzuwarten. Stürmer Mikael Ishak hingegen fehlt auch weiterhin wegen Problemen mit der Achillessehne.
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