1. FC Nürnberg

Pereiras Berater bestätigt Abgang aus Nürnberg: „Für den Club nicht zu stemmen“

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Im Aufsteiger-Duell gegen Fortuna Düsseldorf sah Matheus Pereira Ende Februar bereits nach vier Minuten die rote Karte. Es war der früheste Platzverweis in der Nürnberger Bundesliga-Geschichte. Das Schlüsselspiel endete aus Club-Sicht mit 1:2. Pereira wurde für drei Spiele gesperrt und schien bei den treuen Nürnberger Anhängern unten durch zu sein. Beim 3:0 gegen Augsburg gab der Brasilianer nun ein erfolgreiches Comeback und versöhnte sich mit den Fans.

Torjubel als Geste der Reue

Dank seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 ist Pereira in der Gunst des Publikums wieder gestiegen. „Ich bin zurückgekommen und wusste, dass ich eine gute Leistung brauche. Ich bin sehr glücklich, das erste Tor im Nürnberger Trikot erzielt zu haben“, sagte der 22-Jährige nach der Partie zu „BILD“. Seinen Treffer zelebrierte er in Richtung des hartens Kerns in der Nordkurve mit aufeinandergelegten Handflächen und fasste sich anschließend ans Herz.

Mit dieser reumütigen Geste bat er die Fans um Vergebung, die allermeisten werden es honoriert haben. Immerhin hatte Pereira entscheidenden Anteil daran, dass der Club nach 20 sieglosen Spielen mal wieder einen Dreier einfahren konnte. Dabei hatte Interims-Coach Boris Schommers den technisch begnadeten Hitzkopf erst in der 70. Minute aufs Feld geschickt. Unmittelbar zuvor hatten die beiden ein intensives Gespräch. Später erkärte Schommers in den „Nürnberger Nachrichten“, er „habe ihm erklärt, warum er überhaupt im Kader steht und dass das eine Belohnung ist.“

Pereira für Nürnberg nicht finanzierbar

Der 40-Jährige ergänzte allerdings auch, dass der Linksfuß „sich nicht rehabilitieren“ musste. Pereira sei „reingekommen, und er hat sofort funktioniert und das erfüllt, was ich von ihm erwarte.“ Seine individuelle Qualität sucht im Nürnberger Kader ohnehin seinesgleichen, zeigen konnte er das in dieser Saison jedoch nur selten. Und daran dürfte sich auch in der kommenden Spielzeit nichts ändern. Zwar könnte die Sporting-Leihgabe Pereira für den Club im Saison-Endspurt doch noch eine wichtige Rolle spielen. Ab Sommer wird er jedoch keine Chance mehr haben im Nürnberg-Trikot zu jubeln.

Jürgen Bühler, sein Berater in Deutschland, raubt den Club-Fans diesbezüglich jede Illusion. „Selbst bei Klassenerhalt sind die Chancen für einen Verbleib weniger als Null. Das Transferpaket ist für den Club einfach nicht zu stemmen“, lässt der 51-Jährige in „BILD“ wissen. Doch laut ihm „reizt Matheus das Abenteuer Bundesliga auch über die Saison hinaus.“ Sein Vertrag in Lissabon läuft bis 2022, die festgeschriebene Ablöse beläuft sich angeblich auf 60 Millionen Euro.

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