Foto: "Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images"
Der 1. FC Nürnberg muss einen herben Rückschlag verkraften. Stammtorhüter Christian Mathenia wird dem Club wegen eines Patellabruchs wohl monatelang fehlen. Dies ergab eine detaillierte Untersuchung am heutigen Montag.
Mathenia hatte sich in der letzten Szene des Zweitligaspiels gegen den FC St. Pauli (1:1) in den Schussversuch von Borys Tashchy geworfen und eine mögliche Niederlage erfolgreich abgewendet. Der anschließende Zusammenprall mit dem Stürmer zieht nun schwerwiegende Konsequenzen nach sich. Der 27-Jährige verletzte sich am Knie, zog sich einen Bruch der Patella zu.
„Das ist natürlich eine äußerst bittere Diagnose“, wird Sportvorstand Robert Palikuca auf der vereinseigenen Website zitiert. „Wir wünschen Chris einen guten Heilungsverlauf und eine baldige Genesung. Er ist ein Kämpfer und wird versuchen, möglichst schnell wieder fit zu werden.“ Auch der Torhüter selbst äußerte sich zu dieser Hiobsbotschaft. „Das war im ersten Moment schon ein kleiner Schock, weil ich gehofft habe, dass es nicht so schlimm ist“, erklärte der Führungsspieler. Für den Keeper heiße es jetzt „aufstehen, hart arbeiten“, um dem Team schnellstmöglich wieder helfen zu können.
Vertreten wird Mathenia wohl von Neuzugang Andreas Lukse. Der 31-Jährige stand bereits im DFB-Pokal gegen den FC Ingolstadt zwischen den Pfosten, als Mathenia wegen der Geburt seines Kindes fehlte. Lukse hielt seinen Kasten gegen die „Schanzer“ sauber, wenngleich manche Unsicherheiten zu beobachten waren. „Mit Andreas Lukse und Patrick Klandt haben wir zwei erfahrene Torhüter, in die wir volles Vertrauen haben“, stellte Palikuca klar.
Auf eine baldige Rückkehr von Mathenia wird man im Frankenland nichtsdestotrotz hoffen. Wie lange der gebürtige Mainzer ausfallen wird, gab der Club nicht bekannt.
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