1. FC Nürnberg

Trotz zweitem Sieg in Folge: Mathenia tritt beim FCN auf die Euphoriebremse

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Der 1:0-Sieg beim VfL Osnabrück könnte bei manchem Anhänger des 1. FC Nürnberg fast schon ungewohnte Gefühle ausgelöst haben. Das zweite Erfolgserlebnis innerhalb einer Woche hievt den FCN zwar vorerst aus den allergrößten Abstiegssorgen, die Situation bleibt allerdings dennoch angespannt, wie auch Torwart Christian Mathenia betonte.

Parallelen und Unterschiede

Freilich sorgten die letzten beiden Siege am Stück für eine deutlich gelöstere Stimmungslage rund um den Valznerweiher. Nachdem der Club zunächst sein Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig siegreich gestaltet hatte, folgte in Sandhausen der nächste Dreier, der nicht weniger als die vorerst letzte Rückkehr in die Bundesliga bedeutete. 644 Tage sind seitdem vergangenen. Zwei aufeinanderfolgende Siege konnte der FCN in dieser Zeitspanne allerdings nicht mehr einfahren – bis gestern.

Auch Kapitän Hanno Behrens ließ bei seinem goldenem Treffer an die Aufstiegssaison des Altmeisters erinnern, als der 29-Jährige noch für 14 Tore verantwortlich war. Die Parallelen zwischen beiden Ereignissen enden allerdings spätestens beim Blick auf die Tabelle. Denn auch nach dem zweiten Dreier in Folge befindet sich der Club dieser Tage noch immer im Abstiegskampf der 2. Bundesliga.

Behrens erzielt das goldene Tor

Gegen den Aufsteiger aus Osnabrück genügte ein defensiv konzentrierter Auftritt, um die drei Punkte mit nach Franken zu nehmen. Nachdem der Club im ersten Durchgang offensiv kaum in Erscheinung getreten war, intensivierte das Team von Jens Keller seine Angriffsbemühungen nach der Pause. Eine Vielzahl an Chancen erspielte sich der FCN dennoch nicht, Behrens nutzte allerdings eine der wenigen Gelegenheiten. In der Schlussphase hätte alleine Shootingstar Robin Hack für die Entscheidung sorgen können, doch der 21-Jährige vergab mehrfach. Nach seiner fünften gelben Karte fehlt Hack den Nürnbergern zudem in der nicht minder wichtigen Partie bei Heidenheim.

Mathenia tritt auf die Euphoriebremse

Trotz der allgemeinen Erleichterung ist sich der Club der noch immer ernsten Lage bewusst. „Der zweite Sieg hintereinander tut natürlich gut und stärkt das Selbstbewusstsein. Wir wissen aber, dass es in dieser Liga auch schnell wieder anders laufen kann“, sagte Torhüter Christian Mathenia gegenüber nordbayern.de. Der 27-jährige Leistungsträger fand allerdings auch lobende Worte. „Die Jungs haben es echt gut gemacht, standen sehr kompakt“, erklärte der Schlussmann, der ebenso wiederholt ohne Gegentore blieb.

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